Fußball: Zehn Millionen Euro: UEFA bestraft Olympique Marseille

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat den französischen Traditionsclub Olympique Marseille mit einer millionenschweren Geldstrafe wegen Verstößen gegen Financial-Fairplay-Regeln belegt. Der Club habe in den Berichtszeiträumen 2023, 2024 und 2025 die Regelung zu den Einnahmen nicht eingehalten und muss deshalb sechs Millionen Euro zahlen, teilte der Verband nach Entscheidung des hauseigenen Finanzkontrollgremiums mit.
Ferner drohte die UEFA mit einem Ausschluss vom nächsten europäischen Wettbewerb, sollte der Verein das Einnahmenziel in der Saison 2026/27 nicht erreichen. Marseille hatte sich in der abgelaufenen Saison für die Europa League qualifiziert.
Nach eigenen Angaben berücksichtigte die UEFA bei ihrer Bewertung den erheblichen und unerwarteten Einbruch der inländischen Übertragungsrechteeinnahmen. Davon seien die französischen Vereine in der Saison 2025/26 betroffen gewesen. Er wirke sich auch in der kommenden Spielzeit noch aus.
Olympique Marseille äußert sich
Außerdem erhielt der Tabellenfünfte der vergangenen Saison eine zusätzliche Geldstrafe von vier Millionen Euro, da er gegen die Kaderkostenregeln verstoßen hatte.
Die Entscheidung hatte sich über längere Zeit hingezogen. Der Verein erklärte in einer Mitteilung, dass er den Beschluss zur Kenntnis nehme. Diese ermögliche es dem Verein, in der kommende Saison an der Europa League teilzunehmen.
„Vor allem erinnert es uns an unsere aktuelle Verantwortung: Sie bringt erhebliche Anforderungen mit sich und verpflichtet Olympique Marseille voll und ganz. Der Verein wird weiterhin alles daransetzen, seinen Verpflichtungen nachzukommen und die von der UEFA festgelegten Bedingungen zu erfüllen“, hieß es in der Stellungnahme.
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