Fernsehtipps zum Pfingstwochenende: Schmerzen im Job, Küsse mit Emily Blunt

Nicht nur Fans der Kultserie „Ein Colt für alle Fälle“ haben sich über die Action-Adaption mit Ryan Gosling gefreut, „The Fall Guy“, die am Sonntag als Free-TV-Premiere auf Pro7 läuft.

Freunde des Arthouse-Kinos kommen eher in „Fahrstuhl zum Schafott“ mit Jeanne Moreau und „Anatomie eines Falls“ mit Sandra Hüller auf ihre Kosten.

1 Anatomie eines Falls (Samstag, One, 20:15 Uhr)

Schriftstellerin Sandra Voyter (Sandra Hüller) lebt mit ihrer Familie in den französischen Alpen. Ehemann Samuel (Samuel Theis) renoviert das Chalet, um Zimmer an Touristen vermieten zu können, und unterrichtet den elfjährigen Sohn Daniel zu Hause.

Der Besuch einer Studentin, die ein Interview mit der Erfolgsautorin führen möchte, durchbricht die Routine in der Abgeschiedenheit. Um die Fragestellerin loszuwerden, stört Samuel mit lauter Musik und sorgt für den Abbruch des Gesprächs.

Wenig später findet Daniel seinen Vater tot im Schnee. Für die Gerichtsmedizin scheint ein Unfall ausgeschlossen. Als einzig denkbare Täterin gerät Sandra unter Verdacht.

Die preisgekrönte Sandra Hüller brilliert in dem Beziehungs- und Gerichtsdrama von Justine Triet, der 2023 die Goldene Palme in Cannes, den Oscar für das beste Originaldrehbuch und zahlreiche Filmpreise gewann. Mit Referenzen an Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“ und Kubricks „Shining“.

2 James Bond 007 – Octopussy (Samstag, Vox, 20:15 Uhr)

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Die Auktion eines Fabergé-Eis bringt 007 auf die Spur eines afghanischen Prinzen und dessen Gespielin „Octopussy“ (Maud Adams), die er über Indien bis zu einem Zirkus in der DDR verfolgt.

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Ungemütlich wird es für Bond vor allem im Angesicht eines Sowjet-Generals mit dem schön-sinistren Namen Orlov, der plant, eine Atombombe zu zünden.

Der Film startete 1983 sehr erfolgreich in den Kinos, gilt als eher unterdurchschnittlicher Bond-Film, hat aber sicher einen der schönsten Titel, ein als Krokodil getarntes Mini-U-Boot und einen ziemlich coolen Titelsong: „All Time High“, von Rita Coolidge gesungen.

Nach einem Stuntunfall zieht sich Colt Seavers aus der Filmbranche zurück und kehrt auch Kamerafrau Jody den Rücken, mit der er erst kürzlich angebandelt hat.

18 Monate später erhält er die Chance auf ein Comeback – ausgerechnet bei Jodys Regiedebüt. Als der Hauptdarsteller Tom Ryder verschwindet und das gesamte Projekt in Frage steht, begibt sich Colt auf die Suche nach ihm und gerät dabei selbst in Gefahr.

Free-TV-Premiere und lose Filmadaption der Kult-Fernsehserie „Ein Colt für alle Fälle“ mit Lee Majors aus den 1980er-Jahren, mit Ryan Gosling als Stuntman Colt Seavers und Emily Blunt.

Im Jahr 1964 verschwinden im US-Bundesstaat Mississippi drei junge Bürgerrechtler – offenbar ermordet von Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klans. Zwei FBI-Agenten werden auf den Fall angesetzt. Sie stoßen in ein gefährliches Wespennest aus Hass, Korruption, Rassismus und Gewalt.

FBI versus Klu-Klux-Klan: Packender, mitunter etwas effekthascherischer Politthriller von 1988 von Alan Parker mit Gene Hackman und Willem Dafoe, basierend auf einem realen Fall.

Julien ermordet den Ehemann seiner Geliebten Florence. Das perfekte Verbrechen, hätte Julien nicht ein verräterisches Indiz vergessen. Um es zu beseitigen, kehrt er zum Tatort zurück – und bleibt dort im Fahrstuhl stecken.

Mit seinem Langfilmdebüt gelang dem erst 25-jährigen Louis Malle 1957 mit Jeanne Moreau und Maurice Ronet in den Hauptrollen gleich zu Beginn seiner Karriere ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague, ein perfekt gemachter Thriller, der radikal mit den Erzähl- und Stilkonventionen des französischen Kinos der 1950er-Jahre bricht.

Der junge Elvis (Kind: Chaydon Jay, erwachsen: Austin Butler) wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, der Vater (Richard Roxburgh) muss eine Zeitlang sogar ins Gefängnis. In seinen Träumen sieht sich der Junge als Superman und Retter der Familie.

Während in den USA die Rassentrennung herrscht, lauscht Elvis Aaron Presley heimlich der schwarzen Musik, die in der Beale Street von Memphis gemacht wird, beobachtet die rhythmischen Bewegungen der Tänzer und Tänzerinnen.

Gegen Ende zitiert Elvis die Geschichte vom Vogel ohne Beine, der im Flug schläft und nur einmal in seinem Leben landen kann – wenn er stirbt. Eine Metapher für ein rastloses Leben. Kinogänger und Cineasten kennen sie aus „Days of Being Wild“, Wong Kar-wais Film von 1990.