Fall Novak Djokovic im News-Ticker: “Hat nichts Verbotenes getan!” Boris Becker nimmt Tennis-Star in Schutz

Novak Djokovic hat im Kampf um seine Teilnahme an den Australian Open einen harten Rückschlag erlitten. Australiens Regierung erklärt sein Visum für ungültig. Damit droht dem Tennis-Topstar nun die schnelle Ausweisung. Alle aktuellen Informationen zum Tennisstar lesen Sie hier im News-Ticker.

Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke hat das Visum des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic in einer persönlichen Entscheidung für ungültig erklärt. Dies sei gut begründet und “im öffentlichen Interesse”, teilte der Minister am Freitag mit. Eine Teilnahme des Weltranglisten-Ersten an den Montag beginnenden Australian Open ist damit zwar noch nicht ausgeschlossen, weil der 34-Jährige möglicherweise weitere Rechtsmittel einlegen kann, aber unwahrscheinlich geworden.

Novak Djokovic kämpft um Australien-Open-Teilnahme: Darum geht’s beim Einreise-Krimi

Djokovic war in der vergangenen Woche am Flughafen in Melbourne die Einreise nach Australien verweigert worden, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und den Behörden die Dokumentation seiner medizinischen Ausnahmegenehmigung nicht ausreichte. Weil die Grenzbeamten ihm allerdings nicht die vereinbarte Zeit zur Klärung zugestanden hatten, wurde die Entscheidung vor Gericht am Montag gekippt. Der australische Einwanderungsminister hat sich seither vorbehalten, von seinem persönlichen Recht Gebrauch zu machen und Djokovics Visum dennoch ungültig zu machen.

Wirbel um Novak Djokovic im News-Ticker: Alle aktuellen Informationen zum Tennis-Superstar

+++ 14.01.2022: “Hat nichts Verbotenes getan!” Boris Becker nimmt Tennis-Star in Schutz +++

Boris Becker hat erneut um Verständnis für seinen einstigen Schützling Novak Djokovic geworben, dem Tennis-Weltranglisten-Ersten aber auch eine Impfung gegen das Coronavirus nahegelegt. In einem am Freitagabend veröffentlichten Interview der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” zeigte sich der dreimalige Wimbledonsieger nicht überrascht, dass die australischen Behörden dem Serben erneut das Visum entzogen haben. Becker, früher Trainer des Gewinners von 20 Grand-Slam-Turnieren, betonte mit Blick auf die Behörden: “Ich bin niemand, der mit dem Finger auf Menschen zeigt, aber ganz unschuldig sind sie beim Desaster um Novak Djokovic nicht. Die Rechnung muss aber er ganz allein zahlen.”

Wer sich nicht impfen lasse, werde dadurch nicht automatisch zu einem schlechten Menschen, sagte der nach eigenen Worten selbst dreimal geimpfte Becker. Der 54-Jährige verwies darauf, dass dennoch eine Infektion möglich sei. “Novak hat sich anders entschieden als ich und die Mehrheit der Menschen. Aber er hat nichts Verbotenes getan”, unterstrich Becker.

Allerdings riet er auch: “Wenn er sich weiter auf Tennis konzentrieren will, muss er Veränderungen unternehmen. Deswegen wäre meine Meinung: “Novak, versuche einzusehen, dass es geimpft leichter für dich sein wird.” Ob er das macht, weiß ich nicht”, sagte Becker. Für Djokovic werde es nun nicht leichter, weil sich auch die French Open und Wimbledon die Situation in Australien ganz genau anschauen würden. Er glaube aber nicht, dass Djokovic wegen Corona und seiner Einstellung dazu seine Karriere vorzeitig beende.

+++ 14.01.2022: Nach Annullierung des Visums: Anhörung im Fall Djokovic am Sonntag +++

Der Fall Novak Djokovic geht in die nächste Runde. Nach dem angekündigten Einspruch seiner Anwälte gegen die erneute Annullierung seines Visums für Australien soll das Bundesgericht Klarheit über eine Teilnahme des serbischen Tennisstars bei den am Montag beginnenden Australian Open schaffen. Das entschied Richter Anthony Kelly bei einer Anhörung am Freitag.

Bis dahin darf Djokovic nicht abgeschoben werden. Für den Weltranglistenersten ist zudem am Samstag um 8.00 Uhr Ortszeit eine Anhörung bei der Einwanderungsbehörde anberaumt. Ab 10.15 Uhr folgt eine erste Anhörung vor dem Bundesgericht, bis 14.00 Uhr darf Djokovic mit seinen Anwälten beraten. Bis dahin muss er nicht in Abschiebehaft. Eine Entscheidung wird nach einer weiteren Anhörung am Sonntag erwartet.

Das Visum des ungeimpften Djokovic war zuvor in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und “im öffentlichen Interesse”, hatte der Minister mitgeteilt. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat.

+++ 14.01.2022: Djokovics Anwälte legen Einspruch ein +++

Die Anwälte von Novak Djokovic bestätigten gegenüber Richter Kelly, dass sie Einspruch gegen die Annullierung des Djokovic-Visums einlegen wollen. “Jede Minute ist kostbar”, so Djokovics Anwalt, der das Verfahren so schnell wie möglich voranzutreiben. Djokovic hofft noch immer, nächste Woche bei den Australian Open antreten zu können.

+++ 14.01.2022: Gericht setzt Anhörung im Fall Djokovic an +++

Nach der erneuten Annullierung des Visums für Tennis-Star Novak Djokovic in Australien hat ein Gericht in Melbourne eine Anhörung angesetzt. Noch am Freitagabend (Ortszeit/10.45 Uhr MEZ) will Richter Anthony Kelly in einer kurzen Sitzung über das weitere Vorgehen bei einem möglichen Einspruch der Anwälte des Serben beraten. Eine Entscheidung in der Sache ist Medienberichten zufolge nicht zu erwarten. Richter Kelly war bereits mit dem Fall befasst und hatte am Montag wegen eines Formfehlers der Behörden zugunsten von Djokovic entschieden, nachdem dem 34-Jährigen zunächst die Einreise in Melbourne verweigert worden war.

Das Visum des ungeimpften Djokovic war am Freitag in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke zuvor ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und «im öffentlichen Interesse», hatte der Minister mitgeteilt. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat.

Denkbar ist, dass Djokovic nach Medienberichten ein Überbrückungsvisum erhalten könnte, bis die Rechtsmittel in der Sache ausgeschöpft sind. Die Australian Open beginnen am Montag und dauern bis zum 30. Januar. Djokovic hat wie Rafael Nadal (Spanien) und Roger Federer (Schweiz) 20 Grand-Slam-Titel und will in Melbourne nach dem alleinigen Rekord greifen.

+++ 14.01.2022: Medien: Djokovic soll mit Einwanderungsbeamten sprechen +++

Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic soll nach einer weiteren Annullierung seines Visums in Australien mit Einwanderungsbeamten sprechen dürfen. Das Ministerium sei derzeit bereits mit den Anwälten des Serben im Gespräch, berichteten am Freitagabend (Ortszeit) australische Medien. Der 34 Jahre alte Djokovic trainierte in dieser Woche bereits auf der Tennisanlage in Melbourne, wo am Montag das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt.

Djokovics Visum war in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke zuvor ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und “im öffentlichen Interesse”, hatte der Minister mitgeteilt. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat.

Unklar ist bisher, bis wann ein weiterer Einspruch der Djokovic-Seite vor Gericht verhandelt werden müsste, damit der Topfavorit in Melbourne doch noch an den Start gehen darf. Dies müsste wohl an diesem Wochenende geschehen. Denkbar ist dabei nach Medienberichten auch ein Überbrückungsvisum. Die Australian Open dauern bis zum 30. Januar. Djokovic hat wie Rafael Nadal (Spanien) und Roger Federer (Schweiz) 20 Grand-Slam-Titel und will in Melbourne nach dem alleinigen Rekord greifen.

+++ 14.01.2022: Fall Djokovic: Regierungschef begrüßt Annullierung des Visums +++

Der australische Regierungschef Scott Morrison hat die Entscheidung seines Einwanderungsministers Alex Hawke zur Annullierung des Visums des ungeimpften Tennisstars Novak Djokovic begrüßt. “Diese Pandemie war für jeden Australier unglaublich schwierig, aber wir haben zusammengehalten und Leben und Existenzen gerettet. Gemeinsam haben wir eine der niedrigsten Sterblichkeitsraten, die stärkste Wirtschaft und die höchsten Impfraten der Welt erreicht”, teilte Morrison in einer Stellungnahme am Freitag mit und betonte: “Die Australier haben während dieser Pandemie viele Opfer gebracht, und sie erwarten zu Recht, dass das Ergebnis dieser Opfer geschützt wird.”

Djokovics Visum war in einer persönlichen Entscheidung von Hawke zuvor für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und “im öffentlichen Interesse”, hatte der Minister mitgeteilt. Eine Teilnahme des Weltranglisten-Ersten an den am Montag beginnenden Australian Open ist damit zwar noch nicht ausgeschlossen, weil der 34-Jährige möglicherweise weitere Rechtsmittel einlegen kann, aber unwahrscheinlich geworden. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat.

“Unsere strenge Grenzschutzpolitik hat die Australier vor Covid und jetzt während der Pandemie geschützt”, ergänzte Morrison. Aufgrund der erwarteten laufenden Gerichtsverfahren werde er keine weiteren Kommentare abgeben.

+++ 14.01.2022: Minister hebt Djokovic-Visum auf – Australien bereitet Ausweisung vor +++

Die Entscheidung ist gefallen. Minister Alex Hawke hat das Visum von Novak Djokovic erneut aufgehoben. Die Ausweisung des Tennis-Stars wird nun vorbereitet.Ob Djokovic gegen die Entscheidung vom Freitag Rechtsmittel einlegen wird und womöglich trotzdem an den Australian Open teilnehmen kann, war zunächst unklar. Zuererst hatte der der “Sydney Morning Herald” über die Entscheidung im Fall Djokovic berichtet.

+++ 13.01.2022: Medien: Einreise von Djokovic in Spanien wird untersucht +++

Neben dem Einreisestreit in Australien droht Tennis-Star Novak Djokovic möglicherweise auch in Spanien Ärger mit den Behörden. Alles deute darauf hin, dass der 34 Jahre alte Serbe kurz vor Silvester illegal in das EU-Land eingereist sei, wie der gewöhnlich gut informierte Radiosender Cadena Cope und auch andere spanische Medien berichteten. Bei seiner Einreise habe der Weltranglisten-Erste weder einen Impfnachweis vorgelegt noch die für ungeimpfte Serben in Spanien zwingend vorgeschriebene Sondergenehmigung beantragt, hieß es unter Berufung auf das spanische Außenministerium in Madrid. Die Regierung in Madrid habe die Polizei mit der Einleitung einer Untersuchung beauftragt.

Nach Medienberichten unter anderem aus Spanien und Australien wurde Djokovic am 31. Dezember sowie am 2. und 3. Januar im südspanischen Nobelbadeort Marbella gesehen, fotografiert und gefilmt. Dort habe er unter anderem im Club de Tenis Puente Romano trainiert und Autogramme verteilt, wie unter anderem die renommierte spanische Zeitung “El País” berichtete. Der Serbe besitzt in Marbella in der Provinz Andalusien den Medienangaben zufolge ein Haus.

Mit Spannung wird unterdessen weiterhin auf die Entscheidung der australischen Behörden gewartet, ob Djokovic im Land bleiben und ab Montag bei den Australian Open seinen Titel verteidigen darf. Vorige Woche war ihm die Einreise ins Land verweigert worden, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und den Behörden die Dokumentation seiner medizinischen Ausnahmegenehmigung nicht ausreichte. Weil die Grenzbeamten ihm aber nicht die vereinbarte Zeit zur Klärung zugestanden hatten, wurde die Entscheidung am Montag von einem Richter vorläufig gekippt.

+++ 13.01.2022: Djokovic bereitet Einspruch vor +++

Wie die “Bild” unter Berufung auf die australische Zeitung “The Age” berichtet, bereitet Djokovic mit seinen Anwälten bereits einen möglichen Einspruch vor Gericht vor, sollte sich Einwanderungsminister Alex Hawke für eine Abschiebung des Tennis-Stars entscheiden.

+++ 13.01.2022: Bericht: Heute keine Entscheidung mehr zu Djokovic-Visum +++

Die Entscheidung über die Teilnahme von Tennisprofi Novak Djokovic an den Australian Open wird nach Informationen der Zeitung “The Age” nicht mehr am heutigen Donnerstag fallen. Einwanderungsminister Alex Hawke werde nicht bis Mitternacht darüber befinden, ob das Visum des Serben annulliert werde oder nicht, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Das Turnier beginnt am Montag. Der Weltranglisten-Erste war trotz der unklaren Situation um sein Visum am Donnerstag Teil der Auslosung gewesen und soll in der ersten Runde gegen seinen Landsmann Miomir Kecmanovic spielen.

Der australische Premierminister Scott Morrison hatte zuvor am Donnerstag auf die Frage eines Reporters gesagt, dass der Einwanderungsminister noch überlege, ob er von seinem persönlichen Recht Gebrauch machen und das Visum des Weltranglistenersten aufheben soll. “Das sind persönliche ministerielle Vollmachten, von denen Minister Hawke Gebrauch machen kann, und ich werde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter kommentieren”, so Morrison.

Djokovic war in der vergangenen Woche die Einreise ins Land verweigert worden, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und den Behörden die Dokumentation seiner medizinischen Ausnahmegenehmigung nicht ausreichte. Weil die Grenzbeamten ihm nicht die vereinbarte Zeit zur Klärung zugestanden hatten, wurde die Entscheidung im Laufe einer Gerichtsverhandlung am Montag gekippt.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass neue Informationen der Anwälte des 34 Jahre alten Djokovic den Zeitrahmen für die Entscheidung Hawkes verschoben hatten. Wann nach tagelangem Tauziehen um das Visum des Serben endlich Klarheit herrschen wird, ist weiterhin nicht bekannt.

+++ 13.01.2022: Australiens Regierungschef: Minister überlegt noch im Fall Djokovic +++

Die Entscheidung über die Teilnahme von Tennisprofi Novak Djokovic an den Australian Open ist offenbar noch immer nicht gefallen. Der australische Premierminister Scott Morrison sagte am Donnerstag auf die Frage eines Reporters, dass Einwanderungsminister Alex Hawke noch überlege, ob er von seinem persönlichen Recht Gebrauch machen und das Visum des Weltranglistenersten aufheben soll. “Das sind persönliche ministerielle Vollmachten, von denen Minister Hawke Gebrauch machen kann, und ich werde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter kommentieren”, so Morrison.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass neue Informationen der Anwälte des 34 Jahre alten Djokovic den Zeitrahmen für die Entscheidung Hawkes verschoben hatten. Wann nach tagelangem Tauziehen um das Visum des Serben endlich Klarheit herrschen wird, ist weiterhin nicht bekannt. Trotz der unklaren Situation war Djokovic am Donnerstag Teil der Auslosung für das Grand-Slam-Turnier in Melbourne. In der ersten Runde soll er gegen seinen Landsmann Miomir Kecmanovic spielen.

Djokovic war in der vergangenen Woche die Einreise ins Land verweigert worden, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und den Behörden die Dokumentation seiner medizinischen Ausnahmegenehmigung nicht ausreichte. Weil die Grenzbeamten ihm nicht die vereinbarte Zeit zur Klärung zugestanden hatten, wurde die Entscheidung im Laufe einer Gerichtsverhandlung am Montag gekippt.

+++ 13.01.2022: Djokovic bei Australian Open in erster Runde gegen Landsmann gelost +++

Novak Djokovic ist am 13. Januar trotz der unklaren Situation um sein Visum bei den Australian Open Teil der Auslosung gewesen und soll in der ersten Runde gegen seinen Landsmann Miomir Kecmanovic spielen. Ob der Serbe bei dem am 17.01.2022 beginnenden ersten Grand Slam des Jahres aber wirklich antreten darf, ist weiterhin unklar. Die Entscheidung von Australiens Einwanderungsminister Alex Hawke stand auch nach der Auslosung für das Tennis-Turnier weiter aus. Daran änderte auch die mehr als eine Stunde Verspätung nichts, mit der die Veranstaltung begonnen hatte.

Der an Nummer eins gesetzte Djokovic ist in der gleichen Turnierhälfte wie die deutsche Nummer eins Alexander Zverev. Zu einem Aufeinandertreffen der beiden könnte es wie bei den Olympischen Spielen und den US Open erst im Halbfinale kommen. Zverev trifft in einem deutschen Duell in der ersten Runde auf Daniel Altmaier.

Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft, sein Visum könnte ihm von der Regierung entzogen werden. Die 34 Jahre alte Nummer eins der Tennis-Weltrangliste war in der vergangenen Woche schon bei der Ankunft am Flughafen aufgehalten und zunächst in ein Abschiebehotel gebracht worden, weil den Grenzbeamten die Dokumente zu seiner medizinischen Ausnahmegenehmigung nicht reichten. Vor Gericht wehrte sich Djokovic am Montag erfolgreich gegen die Entscheidung und trainierte seither in Melbourne. Die Australian Open hat er bereits neun Mal gewonnen und ist Titelverteidiger.

+++ 12.01.2022: Droht Novak Djokovic erneut die Ausweisung aus Australien? +++

Die Teilnahme des ungeimpften serbischen Tennisprofis Novak Djokovic an den Australian Open 2022 steht weiter auf der Kippe. Medienberichten in Down Under zufolge werde bereits ein neuer Ausweisungsprozess vorbereitet. Wie die “Herald Sun” schreibt, wolle die australische Regierung erneut alle Hebel in Bewegung setzen, um Djokovic außer Landes zu bringen – obwohl der Serbe zunächst erfolgreich Einspruch einlegen konnte, als sein Visum annulliert worden war.

+++ 12.01.2022: Serbiens Ministerpräsidentin: Djokovic muss Verhalten selbst erklären +++

Aus der Sicht der serbischen Ministerpräsidentin Ana Brnabic wirft das Verhalten von Novak Djokovic nach einem positiven Corona-Test in Serbien Fragen mit Blick auf mögliche Gesetzesverstöße auf. “Da besteht eine gewisse Grauzone, und Antworten in dieser Hinsicht kann nur Novak geben”, sagte die Politikerin am Dienstagabend dem britischen Fernsehsender BBC. Sie selbst könne weder wissen noch beurteilen, ob Djokovic von seinem positiven Ergebnis wusste, als er sich am Tag nach dem Test ohne Abstand und Maske bei einer Veranstaltung mit Kindern präsentierte.

Der Umstand, dass Djokovic Mitte Dezember mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein soll, steht im Mittelpunkt seines Konflikts mit den australischen Behörden. Diese prüfen derzeit, ob die darauf begründete medizinische Ausnahmegenehmigung tatsächlich für die Einreise des ungeimpften Sportlers nach Australien ausreicht.

+++ 12.01.2022: Bericht: Entscheidung im Fall Djokovic nicht vor Donnerstag +++

Die Entscheidung im Fall von Tennisprofi Novak Djokovic über seine Einreise nach Australien wird sich verzögern und soll nicht vor Donnerstag fallen. Das berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP am Mittwoch. Neue Informationen der Anwälte des 34 Jahre alten Serben hätten den Zeitrahmen verschoben, teilte das Büro des australischen Einwanderungsministers Alex Hawke mit. Es seien weitere Dokumente vorgelegt worden, die sich als relevant für eine mögliche Annullierung des Visums von Djokovic erweisen könnten. “Das wird natürlich den Zeitrahmen für eine Entscheidung beeinflussen”, hieß es. Minister Hawke hat sich vorbehalten, von seinem persönlichen Recht Gebrauch und Djokovics Visum dennoch ungültig zu machen.

+++ 12.01.2022: Djokovic ging trotz positivem Corona-Test zu Presse-Termin +++

Beim Foto- und Video-Netzwerk Instagram schockt Novak Djokovic seine Fans mit einem überraschenden Geständnig. In seinem aktuellen Post gab er zu, dass er trotz eines positiven PCR-Tests zu einem Presse-Termin gegangen sei. Gleichzeitig erklärte er, dass in seinem Einreiseformular fälschlicherweise angegeben wurde, er sei in den 14 Tagen vor seinem Flug nach Australien nicht gereist. Djokovic bezeichnete dies als “menschlichen Fehler” seines Agenten, “der sicher nicht absichtlich” geschehen sei.

+++ 12.01.2022: Djokovics Mutter zur Saga des Tennisstars: “Er ist doch kein Mörder” +++

Im Tauziehen um Novak Djokovics Teilnahme an den Australian Open hat sich die Mutter des Tennis-Weltranglisten-Ersten zu Wort gemeldet. Dijana Djokovic forderte die australische Regierung am Mittwoch auf, das Visum ihres Sohnes nicht noch in letzter Minute aufzuheben und ihn das Turnier spielen zu lassen. “Werfen Sie ihn nicht raus. Er ist kein Politiker, er ist ein Tennisspieler. Er ist kein Krimineller, er ist doch kein Mörder”, sagte sie dem Sender Channel 7.

Dijana Djokovic betonte, es sei nicht fair, dass Hawke allein über das Bleiberecht ihres Sohnes bestimmen dürfe. “Ich verstehe nicht, wie ein einziger Mann diese Entscheidung fällen darf. Djokovics Mutter erklärte weiter, sie könne wegen des ganzen Stresses kaum noch schlafen. “Wenn er gesund ist und sein PCR-Test negativ ist, warum kann er nicht spielen?”, fragte sie. “Wir beten alle, dass er bleiben darf.” Dass ihr Sohn nicht gegen Corona geimpft sei, sei seine “eigene Lebensphilosophie”. Jeder Mensch auf der Welt habe die Möglichkeit, diese Wahl zu treffen, “das ist ein Menschenrecht”.

+++ 11.01.2022: PCR-Test manipuliert? Weitere Ungereimtheiten im Fall Djokovic +++

Im Fall Novak Djokovic gibt es laut eines Berichtes des “Spiegel” weitere Ungereimtheiten. Denn für seinen vermeintlichen Corona-Test gibt es zwei verschiedene Daten.Bei der Einreise nach Australien hatte Djokovic den 16. Dezember 2021 für sein positives Corona-Ergebnis angegeben. Doch der von seinen Anwälten vorgelegte PCR-Test wurde laut “Spiegel” in der serbischen Datenbank auf den 26. Dezember datiert.Somit hat man seinen PCR-Test möglicherweise an einem anderen Tag durchgeführt, als der Tennisstar behauptet hat. Sollte dies so sein,so hätte Novak Djokovic zum Jahreswechsel in Quarantäne sein müssen und nicht beim Training in Marbella/Spanien.

+++ 11.01.2022: Djokovic-Entscheidung fällt wohl frühestens am Mittwoch +++

Darf Novak Djokovic bei den Australien Open antreten oder nicht? Aus dem Einwanderungsministerium ist zu vernehmen, dass eine Entscheidung nicht vor Mittwoch falle – frühestens. Ein Hawke-Sprecher dazu: “Der Minister beschäftigt sich derzeit mit dem Fall, und dieser Prozess läuft noch.”

+++ 11.01.2022: Warten im Fall Djokovic geht weiter – Spanien-Training als Problem? +++

Novak Djokovic hat seine Vorbereitung auf die Australian Open am Dienstag ganz normal fortgesetzt, obwohl nach wie vor unklar ist, ob der ungeimpfte Weltranglisten-Erste wirklich ab Montag beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison an den Start gehen darf. Wie am Montag trainierte Djokovic mit seinem Team in der Rod Laver Arena, wo er bereits neun Mal triumphieren konnte. Der 34 Jahre alte Serbe strebt in diesem Jahr seinen zehnten Melbourne-Titel an, womit er alleiniger Rekord-Grand-Slam-Sieger werden und seine beiden großen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal hinter sich lassen würde.

Die Veranstalter um den inzwischen ebenfalls heftig in die Kritik geratenen Turnierboss Craig Tiley veröffentlichten am Dienstag auch die Setzliste mit Djokovic an der Spitze, dabei herrscht einen Tag nach der Gerichtsentscheidung zu Gunsten von Djokovic weiter keine Gewissheit über seine Teilnahme. Vor einer Entscheidung der Regierung um den zuständigen Einwanderungsminister Alex Hawke, der das Visum des 34 Jahre alten Serben noch immer aufheben kann, geriet Djokovic durch weitere Details aus einem Einreiseformular in Bedrängnis.

Wie australische Medien am Dienstag berichteten, entspricht eine Angabe in dem Dokument nicht der Wahrheit. Djokovic war entgegen der Auskunft in den 14 Tagen vor dem Flug nach Australien auf Reisen gewesen. Durch in sozialen Netzwerken veröffentlichte Fotos und Videos lässt sich nachvollziehen, dass der in Monaco lebende Sportler sich im fraglichen Zeitraum vor der Anreise nach Down Under sowohl in seiner Heimat Serbien wie auch in Spanien zum Training aufgehalten hat. Ob dies Einfluss hat auf die Entscheidung von Einwanderungsminister Hawke oder in diesem Zusammenhang relevant ist, war zunächst unklar. Falsche Angaben auf dem Formular werden als schwerwiegendes Vergehen bezeichnet.

+++ 10.01.2022: Regierungschefs Australiens und Serbiens sprechen über Fall Djokovic +++

Nach der Gerichtsentscheidung zu Gunsten von Tennis-Profi Novak Djokovic haben Australiens Premierminister Scott Morrison und seine serbische Amtskollegin Ana Brnabic ein Telefonat zu dem Fall geführt. Es handelte sich um ein “konstruktives” Gespräch, wie am Dienstag die australische Nachrichtenagentur AAP unter Berufung auf das Büro des Regierungschefs meldete. Darin habe Morrison die “nicht-diskriminierende” Grenzpolitik Australiens und ihre Rolle beim Schutz des Landes während der Corona-Pandemie erläutert. Die beiden hätten sich darauf geeinigt, in Kontakt zu bleiben und die bilateralen Beziehungen zu stärken.

Unter Berufung auf den staatlichen serbischen Sender RTS hieß es, Brnabic habe von der australischen Seite gefordert, Djokovic mit Würde zu behandeln. Die Premierministerin habe insbesondere die Bedeutung der Trainingsbedingungen