Bonnie Garmus und ihr neuer Roman „Peck & Peck“: Poesie ist unverzichtbar und kann die Welt retten

Man kann es gar nicht anders als großartig finden, dass die amerikanische Schriftstellerin Bonnie Garmus in das Zentrum ihres neuen Romans „Peck & Peck“ ausgerechnet eine Lyrikzeitschrift gestellt hat. In einer Zeit, in der das Lesen nicht mehr hoch im Kurs steht, in der es tatsächlich eine manifeste Krise des Lesens gibt, über Menschen zu schreiben, die sich tagein, tagaus mit Gedichten beschäftigen, ob als Inhaber der Zeitschrift, als Lektorinnen und Lektoren oder als Schreibende, das hat was, zumal die Lyrik in der großen weiten Welt der Literatur in einer Nische stattfindet.