Der „Boxerkrieg“ und seine späten Folgen: Wie Museen schneller bei Raubkunst fündig werden

Die Spannbreite ist groß: Sie reicht von 25 Paar Jadeknöpfen in verschiedenen Grünschattierungen aus dem Hamburger Museum am Rothenbaum (MARKK) bis hin zur Galerie im kaiserlichen Auftrag porträtierter Offiziere aus dem Berliner Museum für Asiatische Kunst. Ob klein oder groß, für praktische oder repräsentative Zwecke, ob vom Hof bestellt oder für den Markt produziert – Raubkunst aus dem sogenannten „Boxerkrieg“ gibt es in allen Variationen. Das mussten die Kuratoren asiatischer Sammlungen zunächst lernen.