Film von Sandra Wollner: Deutschland schickt Film „Everytime“ ins Oscar-Rennen
Die Auslandsvertretung des deutschen Films hat verkündet, dass Deutschland den Film „Everytime“ der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als „Bester internationaler Film“ schickt. Die Entscheidung fällte eine unabhängige Fachjury.
„Everytime“ setzte sich damit unter anderem gegen „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven und „Heimsuchung“ von Volker Schlöndorff durch. Durch im Frühjahr geänderte Regeln der Oscar-vergebenden Academy for Motion Picture Arts and Science sind zwei weitere deutsche Filme schon berechtigt, in der Kategorie „International Feature Film“ nominiert zu werden.
Neue Oscar-Regeln
Nun können zusätzlich fremdsprachige Filme beim Oscar-Rennen mitmachen, die zuvor einen wichtigen Festival-Preis gewonnen haben, etwa die Goldene Palme in Cannes oder den Goldenen Löwen des Filmfestivals Venedig.

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Wegen der Auszeichnung mit dem „Grand Jury Prize“ beim Sundance Film Festival ist deshalb „Von Scham und Geld“ von Visar Morina qualifiziert, ebenso wie „Gelbe Briefe“ von Ilker Çatak, der den Goldenen Bären bei der diesjährigen Berlinale im Februar gewann. Österreich schickte den ebenfalls von der Berlinale bekannten Film „Rose“ mit Sandra Hüller ins Rennen.
Die Shortlist der besten fremdsprachigen Filme wird am 15. Dezember, die Nominierungen am 21. Januar 2027 bekanntgegeben. Die 99. Oscar-Verleihung findet in Hollywood in Los Angeles am 14. März statt.