Helene Brachts Buch „Irma tanzt“: Das Problem, sich für die eigene Mutter zu schämen

Wie lebt es sich mit einer Mutter, die es in allem übertreibt? Deren Küsse zu nass sind, die zu fest umarmt, zu laut lacht, die sich exzessiv begeistert und lauthals wütet? Für Helene Bracht, die Tochter, gibt es darauf nur eine Antwort: Fremdschämen. Vor allem, als Helene noch Kind und Jugendliche war.