Begegnung mit Saâdane Afif im Hamburger Bahnhof: Schläft ein Lied in allen Werken

Seit sieben Monaten läuft die Soloschau von Saâdane Afif im Hamburger Bahnhof, und der Künstler fühlt sich in diesem Museum schon wie zu Hause. „Als wäre ich hier angestellt“, sagt Afif; er könne auch Aufsicht schieben oder Führungen übernehmen. Tut er ja auch. Anderthalb kurzweilige Stunden lang erläutert der französische Künstler dem Journalisten die „Five Preludes“, die fünf Abschnitte der ersten institutionellen Berliner Ausstellung des Künstlers, der seit 2003 in der Stadt lebt und arbeitet.