„Rose“ mit Sandra Hüller auf der Berlinale: Freiheit hat ein Narbengesicht

Qualmende Felder, bleichende Knochen – zwei knappe Eingangsbilder reichen, um zu skizzieren, welche Verheerungen der Dreißigjährige Krieg in Mitteldeutschland angerichtet hat. Ein Soldat mit Narbengesicht im kahlen Winterwald, ein als Bärenmonster maskierter Dorfbewohner, beide frontal in die Landschaft gestellt. Gefilmt in kontrastreichem Schwarzweiß (Kamera: Gerald Kerkletz), das der von Entbehrungen und Härte geprägten Zeit schlichte Konzentration verordnet.