33. Prozesstag: Privatdetektiv als Zeuge im Block-Prozess geladen

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat das Hamburger Landgericht für Dienstag (9.30 Uhr) einen Privatdetektiv als Zeugen geladen. Nachdem der Ex-Mann von Christina Block die beiden jüngsten Kinder im Sommer 2021 eigenmächtig bei sich in Dänemark behalten hatte, hatte die Mutter Detekteien engagiert, um etwas über den Verbleib ihrer Kinder zu erfahren.
Die Tochter des Gründers der Steakhaus- Kette “Block House”, Eugen Block, ist angeklagt, den Auftrag zur Entführung der beiden Kinder gegeben zu haben. Die 52-Jährige bestreitet das. Der damals zehnjährige Sohn und die 13 Jahre alte Tochter waren in der Silvesternacht 2023/24 am Wohnort des Vaters in Dänemark entführt und schließlich nach Hamburg gebracht worden.
Am Montag hatte die Strafkammer einen Kinderpsychologen befragt, der Christina Block im Sorgerechtsstreit beraten hatte. Unter anderem habe er ihr erklären sollen, wie es sein könne, dass die Kinder sagen, sie habe sie geschlagen, obwohl das nicht stattgefunden habe. Anwalt Philip von der Meden, der den Vater als Nebenkläger vertritt, kritisierte den Zeugen scharf und warf ihm vor, unwissenschaftliche Aussagen zu treffen.
Es gibt sechs weitere Angeklagte, darunter ist der Lebensgefährte von Christina Block, der frühere Sportmoderator Gerhard Delling (66). Er bestreitet ebenfalls, etwas Unrechtes getan zu haben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de