Zehn Jahre nach Serienende: Lena Dunham kündigt Fortsetzung von „Girls“ an

Die amerikanische Schauspielerin und Drehbuchautorin Lena Dunham (40) bringt „Girls“ zurück. Die Hit-Serie, die 2017 nach sechs Staffeln endete, soll mit fünf Folgen fortgesetzt werden, wie Dunham und HBO am Dienstagabend ankündigten. Die Produktion ist für 2027 vorgesehen und soll beim Streamingdienst HBO Max laufen.
Dunham ist Schöpferin und eine der Hauptdarstellerinnen der Comedy-Serie, die von 2012 bis 2017 lief. „Girls“ drehte sich um vier junge Frauen in New York. Radikal und oft sehr komisch wird darin vom Alltag junger Millennials erzählt, von ihren Ängsten, Beziehungen, Körpern und Karrieren. Neben Dunham spielten Allison Williams, Jemima Kirke und Zosia Mamet in der Serie mit.
In einem witzigen Videochat enthüllt Dunham nun, wer von damals wieder dabei sein wird. „Macht ihr mit?“, fragt sie Williams (38), Kirke (41) und Mamet (38). Nachdem alle drei zustimmen, schaltet sich auch noch Andrew Rannells (48) dazu, der ebenfalls zusagt. Es gibt aber keinen Hinweis auf eine Rückkehr von Adam Driver (42), der in der Original-Serie den Freund von Dunhams Figur Hannah mimte.
In einer Mitteilung schreibt Dunham, dass sie die Serien-Charaktere zwar vermisst habe, sich aber lange Zeit nicht vorstellen konnte, wie sie wohl in der Gegenwart wären. „Dann, kurz vor meinem 40. Geburtstag, begannen sie plötzlich unter der Dusche mit mir zu sprechen“, erzählt Dunham. „Es ist ein seltenes Geschenk, zu etwas zurückkehren zu können, das das eigene Leben verändert hat, und es mit dem Blick der Erfahrung sowie einer ganz neuen Dankbarkeit und einem tieferen Verständnis neu zu erleben.“
Die sechs Staffeln der Originalreihe erhielten insgesamt 19 Emmy-Nominierungen. Es gab zwei Preise, darunter den für das beste Casting einer Comedy-Serie.
In einer früheren Version des Artikels wurde die Ankündigung dem Sender HBO zugeschrieben. Es wurde präzisiert, dass die Marke HBO die Ankündigung machte, die neue Produktion aber für den Streamingdienst HBO Max angekündigt ist. (dpa)