Gesellschaft: Dobrindt und Prien stellen Dunkelfeldstudie zu Gewalt vor

Die Bundesregierung legt an diesem Dienstag (10.00 Uhr) erstmalig eine umfassende Dunkelfeldstudie zu Betroffenen von Gewalt in Familie, Partnerschaft und im öffentlichen Raum vor. Mit der Studie, die maßgeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) betreut wurde, erfüllt die Regierung einerseits eine Verpflichtung aus der Istanbul-Konvention zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen. Sie geht andererseits jedoch darüber hinaus, indem sie nicht nur Frauen als Betroffene in den Blick nimmt.
Aufwendige Vorbereitungen
Die Studie, für die bundesweit mehrere Tausend Menschen befragt wurden, trägt den Titel “Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag” (abgekürzt LeSuBiA) und wurde vom Bundesinnenministerium und dem Familienministerium mit einem Vorlauf von mehreren Jahren gemeinsam konzipiert und umgesetzt. Die Vorbereitungen hatten noch vor der Zeit der Ampel-Regierung begonnen. Vorgestellt werden die Ergebnisse nun von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Bundesfamilienministerin Karien Prien (CDU) und BKA-Präsident Holger Münch.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de