Tote bei Silvesterparty: Nach Brand in der Schweiz: Identifizierung der Opfer dauert

Nach dem verheerenden Feuer bei einer Silvesterfeier im Schweizer Nobelskiort Crans-Montana erwarten die Behörden eine langwierige Identifizierung der Opfer. “Die Identifizierung der Körper, auch der Verletzten, kann leider noch etwas Zeit brauchen. Wir haben vollstes Vertrauen in die Teams, die sich um die Identifizierung kümmern”, sagte der Präsident der Regierung im Kanton Wallis, Mathias Reynard. “Wir haben viele Schwerverletzte, viele stark Verbrannte.”
“Das ist ein furchtbarer Moment”
Den offiziellen Angaben zufolge waren bei dem Brand, der in der Silvesternacht in einer Bar ausgebrochen war, etwa 40 Menschen ums Leben gekommen. Rund 115 weitere Menschen wurden größtenteils schwer verletzt. “Wir haben eben Familien getroffen. Viele warten noch auf Informationen. Das ist ein furchtbarerer Moment, wir sind uns dessen bewusst”, sagte Reynard.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin besuchte am Neujahrstag den Unglücksort. “Es handelt sich um eine der schlimmsten Tragödien, die es in der Geschichte dieses Landes gab. Wir sind bestürzt”, sagte er. Er kündigte an, dass das Unglück vollständig aufgearbeitet werde. “Es wird Untersuchungen geben, damit wir herausfinden, wie es zu diesem Drama kommen konnte. Wir sind es den Opfern schuldig, dass wir die Ursachen herausfinden.”
Die Schweiz werde alles daran setzen, “dass ein solches Drama nicht wieder passiert”. Parmelin dankte den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Italien für deren Hilfsangebote.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de