Einem Phänomen auf der Spur: Der Berliner Künstler Julian Charrière ist der meistbeschäftigte seiner Generation

Über den Markusplatz huscht ein Regenschauer. Das Wetter spielt verrückt an den Eröffnungstagen zur Venedig Biennale. Ein paar Journalisten schlüpfen vor dem Museo Correr zwischen Absperrbändern hindurch. Eine Stunde bevor das Museum im napoleonischen Flügel der Prokuratien regulär öffnet, sind Kuratoren und Journalistinnen eingeladen, Julian Charrières Ausstellung „Spiral Economy“ zu sehen. Der französisch-schweizerische Künstler bringt seine Sound- und Videoinstallationen mit den 200 Jahre alten Marmorskulpturen des italienischen Bildhauers Antonio Canova zusammen.