Zehn Tipps fürs große Kino: So bekommen Sie garantiert Karten für die Berlinale

Wenn der Winter in Berlin nicht enden will, fliehen viele Menschen zumindest innerlich in die weite Welt. Mit der Berlinale, dem größten Publikums-Filmfest dieses Planeten, ist das für ein paar Tage möglich. Wie aber kommt man an die begehrten Tickets für einen der 236 Filme, am besten noch für einen ganz bestimmten Film? Manches Drama des Festivals spielt sich schon im Vorverkauf ab – auch wenn es längst keine physischen Schlangen mehr gibt, sondern nur noch virtuelle. Alle Jahre wieder im Februar fragen sich Kinofans: Was will ich sehen, und wenn ja, mit wie vielen? Und wie komme ich am einfachsten an gute Karten? Höchste Zeit für unseren ultimativen Ratgeber: So geht es in zehn Schritten vor die Leinwand der Träume.

1 Programm durchwühlen

Beschreibungen aller Filme und Serien finden sich auf der Homepage der Berlinale. Unter www.berlinale.de lassen sich Lieblingsfilme markieren und in einer Zeittafel ordnen. Noch einfacher ging es einst in der praktischen App, die die Berlinale warum auch immer abgeschafft hat. Wer es lieber haptisch mag, kann sich durch das blätterbare Berlinale-Programm wühlen, das bereits dem Tagesspiegel beilag und in den beteiligten Kinos sowie am Potsdamer Platz ausliegt. Viele Berlinale-Ultras erstellen sich Ranglisten von Filmen, die sie unbedingt/vielleicht/unter Umständen sehen wollen. Falls Sie dann doch keine Karte oder keine Zeit für einen Unbedingt-Film finden, swipen Sie rüber zu einem Vielleicht-Kandidaten. Wie der aber wirklich ist, sieht man erst beim Date vor der Leinwand.

2 Filme finden

Beim Aussortieren geht man am besten immer den Reihen nach, und davon hat die Berlinale nicht wenige. Inzwischen wagt auch der offizielle Wettbewerb mehr Unkonventionelles. Durchaus vielversprechend klingt etwa das Dreistunden-Drama „Dao“ aus Frankreich, Senegal und Guinea-Bissau. Im Programm heißt es über den Film: „Schauspielerinnen und Laien werden gecastet und zusammengebracht, um als Verwandte gemeinsam eine Hochzeit in Paris zu feiern und in Guinea-Bissau gemeinsam den Tod ihres Familienoberhaupts zu betrauern. Während sie zwischen diesen beiden Welten hin- und herreisen, werden individuelle Geschichten und gemeinsame kulturelle Wurzeln durch Fakten und Fiktion verwoben.“