Wetter im August 2020: Mega-Hitze bleibt! So heiß wird die neue Woche

Schwitzen ohne Ende: Die Sommerhitze bleibt Deutschland auch in der neuen Woche erhalten. Bild: Sven Hoppe / picture alliance / dpa

Hoch “Detlef” bringt Deutschland ins Schwitzen – und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Bei viel Sonnenschein klettern die Temperaturen am Sonntag erneut deutlich über die 30-Grad-Marke. Im Westen Deutschlands sind noch einmal bis zu 38 Grad möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte. Am Samstag war der Temperatur-Höchstwert in Deutschland mit 38,2 Grad an der Wetterstation Trier-Petrisberg gemessen worden.

Extreme Hitze durch Hoch “Detlef” – Wochenende mit bis zu 38 Grad

Ab den Mittagsstunden bis in den Abend erwarten Meteorologen am Sonntag verbreitet eine starke, zum Teil sogar eine extreme Wärmebelastung. Die Temperaturen liegen dabei meist zwischen 32 bis 36 Grad. Nur an den Küsten soll es bei etwas Wind sowie an den Alpen kühler sein. Im Osten und in der Mitte Deutschlands können sich vor allem über dem Bergland einzelne Hitzegewitter bilden.

Hohe Waldbrandgefahr im August 2020 durch Hitzewelle

Bedingt durch die trockene Wetterlage ist auch die Waldbrandgefahr hoch. Vielerorts gilt am Sonntag die vierte von fünf Gefahrenstufen. In Teilen von Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg sowie in Sachsen und Sachsen-Anhalt wird laut DWD sogar die höchste Gefahrenstufe erreicht.

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Wetter aktuell im August 2020: Mega-Hitze setzt sich zum Start in die neue Woche fort, Gewitter möglich

Ein Ende der hochsommerlichen Hitze ist noch kaum in Sicht. Auch zum Wochenstart ist es heiß.Hoch “Emil” breitet sich über Nordeuropa aus und sorgt dafür, dass atlantische Tiefausläufer keine Chance haben, nach Deutschland zu gelangen, so ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Hitzewelle gehe also in die Verlängerung, wenn auch die Luft vor allem in der Mitte und im Süden etwas feuchter werde. Dadurch könne es zu einzelnen, auch kräftigen, Hitzegewittern kommen.

Zu Abkühlung und den an vielen Orten dringen benötigten Sommerregen führen diese Gewitter dem Meteorologen zufolge allerdings nicht. Zudem fühlten sich die Temperaturen von 30 bis 37 Grad tagsüber und teilweise kaum unter 20 Grad in den Nächten durch die zunehmende Schwüle nochmals wärmer an. Die geltenden Hitzewarnungen aufgrund der anhaltend starken Wärmebelastung dauern daher an. Am Montag und Dienstag erwarten Meteorologen noch einmal Höchstwerte zwischen 30 bis 38 Grad. Erst am Donnerstag soll das Wetter mit mehr Schauern und Gewittern unbeständiger werden.

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loc/news.de/dpa