Was Sie bei einer Low-Carb-Diät beachten sollten

Mittlerweile basieren zahlreiche Diäten auf dem Low-Carb-Prinzip. Doch was steckt dahinter und wie gesund ist eine Ernährung ohne Kohlenhydrate wirklich? Um erfolgreich abzunehmen, sollten Sie einiges beachten.

Der Begriff “Low-Carb” kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt “wenig Kohlenhydrate”. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Diäten, die auf diesem Prinzip basieren. Ob und wie viele Kohlenhydrate im Rahmen der jeweiligen Ernährung aufgenommen werden dürfen, variiert von Diät zu Diät.

Allen zugrunde liegt jedoch das Ziel, durch den Verzicht oder die Reduktion der Kohlenhydrate Gewicht zu reduzieren. Welche Lebensmittel bei dieser Diät erlaubt sind und worin mögliche Nachteile bestehen, lesen Sie im Folgenden.

So funktioniert die Diät: Die Grundregeln für Low-Carb-Pläne

1970 erlangte Low Carb durch die Atkins-Diät erstmals weltweite Aufmerksamkeit und begeisterte viele Anhänger. Bei dieser Form dürfen in der ersten Diätphase maximal 20 Gramm Kohlenhydrate am Tag gegessen werden. Daraufhin entwickelten sich weitere ähnliche Low-Carb-Diäten. Dazu zählen unter anderem

  • die Glyx-Diät
  • die Dukan-Diät
  • die ketogene Ernährung
  • die South-Beach-Diät

Das dürfen Sie während der Low-Carb-Diät essen

Je nachdem, welche der Low-Carb-Diäten Sie für sich gewählt haben, gilt es einige Regeln zu befolgen. Die wichtigste Regel für jede Diät aber lautet, dass Sie weniger Kalorien aufnehmen müssen, als Sie verbrauchen – nur dann können Sie, bei einem funktionierenden Fettstoffwechsel, Gewicht verlieren.

Ob Sie dafür eine Low-Carb-Diät, eine Low-Fat-Diät oder eine andere Ihrer Wahl ausprobieren, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten nur wissen, wie viele Kalorien Sie am Tag insgesamt zu sich nehmen dürfen. Diesen Gesamtumsatz können Sie ganz leicht im Internet oder von einem Arzt berechnen lassen. Wenn Sie wissen, wie viel Sie essen dürfen, steht der Diät nichts mehr im Wege.

Gute und schlechte Lebensmittel bei Low Carb

Grundsätzlich soll aber bei allen Low-Carb-Diäten besonders auf “schlechte” Kohlenhydrate verzichtet werden. Dazu zählen Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Einfachzucker. Dieser steht dem Körper sofort als Energielieferant zur Verfügung und lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen.

Besser nicht:

  • Süßigkeiten
  • Obst mit viel Zucker, etwa Bananen, Trauben oder Mango
  • Weizenprodukte wie Nudeln oder weiße Brötchen
  • Backwaren
  • Wurstwaren
  • stark verarbeitete Produkte, wie Chips oder Fertiggerichte

Geringe Mengen mehrkettiger Kohlenhydrate aus beispielsweise Vollkornprodukten dürfen bei einigen Low-Carb-Diätformen gegessen werden. Hier muss der Körper die Mehrfachzucker erst in Einfachzucker umwandeln: Sie bleiben länger gesättigt.