Unwetter im März 2021: Warnung vor Schneesturm! Kaltfront Quasimodo rast über Deutschland

Am Wochenende bekommt das Frühlingswetter in Deutschland einen Dämpfer. Bild: AdobeStock / Frank Becker

Noch Margarethe verwöhnt Deutschland derzeit mit sonnigem Frühlingswetter. Das Quecksilber klettert munter nach oben. Doch das warme Wetter bekommt am Wochenende einen gewaltigen Dämpfer. Meteorologen warnen vor Unwetter.

Unwetter am 27.03.2021: Gewitter, Schneesturm und Co.! Kaltfront rast über Deutschland

Eine Kaltfront rast derzeit über den Atlantik in Richtung Mitteleuropa und drängt die warme Luft in den westlichen Mittelmeerraum zurück. Am Samstag (27.03.2021) erreicht Tief Quasimodo Deutschland und sorgt für turbulentes Wetter. Wie Meteorologe Dominik Jung von “wetter.net” meldet, ziehen am Samstag vom Westen her Regenschauer und Gewitter über die Republik. In höheren Lagen geht der Regen in Schnee über. Die Kaltfront bringt jedoch nicht nur reichlich Niederschlag mit, sondern auch Sturmböen mit Windspitzen von 85 Stundenkilometern. Dadurch müsse in den höheren Lagen mit Schneesturm rechnen.

Nach Kälteeinbruch am Wochenende klettern Temperaturen am Montag auf 25 Grad

Die Temperaturen erreichen am Oberrhein nur noch 10 Grad, in der restlichen Republik 7 bis 9 Grad, in Höhenlagen soll es deutlich kälter werden. Der Schwerpunkt der turbulenten Wetterlage sollen laut Jung entlang des Mains und in Mitteldeutschland liegen. Der stürmische Kälteeinbruch ist glücklicherweise nur von kurzer Dauer. Bereits am Sonntag soll sich das Wetter wieder beruhigt haben. Schon am Montag soll wieder warme Luft aus dem Süden nach Deutschland strömen und die Temperaturen im Südwesten bis auf 25 Grad steigen lassen.

Wetterdienst aktualisiert Wetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht die Auswirkungen von Tief Quasimodo gelassener. In der aktuellen Wochenvorhersage für Wettergefahren drohe uns am Samstag lediglich “typisch, kühles Aprilwetter”. Verbreitet seien zwar stürmische Böen wahrscheinlich, aber Chance von Graupelgewittern sei äußerst gering.

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bua/sig/news.de