Überragender Sengfelder beendet Albas Serie

Christian Sengfelder fehlten ein wenig die Worte. „Ich bin gerade einfach nur erschöpft“, sagte der deutsche Nationalspieler in Diensten von Bamberg bei Magentasport. Mit seiner Mannschaft hatte er Alba Berlin soeben die erste Bundesliga-Niederlage nach elf Siegen in Folge beigebracht – und Sengfelder war beim 76:67 (20:20, 16:18, 17:15, 23:14) am Sonntag der überragende Mann auf dem Feld. Der 25 Jahre alte Power Forward spielte die gesamten 40 Minuten durch und schraubte seine persönlichen Bestleistungen mit 31 Punkten und 17 Rebounds mächtig in die Höhe. „Wir haben gegen ein Euroleague-Team gespielt und Herz gezeigt“, sagte Sengfelder.

So überragend wie sich der Bamberger präsentierte, so unglücklich lief das Spiel für die Berliner. Obwohl die Wurfquoten schwach waren und einige Spieler wie Maodo Lo, Jonas Mattisseck oder Johannes Thiemann deutlich unter Normalform agierten, hatte Alba im dritten Viertel nach zwei Dreiern von Marcus Eriksson mit zehn Punkten Vorsprung geführt. Lange hielt dieses Polster aber nicht.

Ins Schlussviertel ging es schon mit einem ausgeglichenen Ergebnis und in den letzten zehn Minuten setzten sich die verletzungsgeplagten Bamberger verdient durch. „Die Energie war nicht da“, sagte Eriksson, der mit 16 Punkten Albas bester Werfer war. In den kommenden Tagen können die Berliner neue Kräfte sammeln, denn das nächste Spiel steht erst Freitag bei Fenerbahce Istanbul auf dem Programm. (Tsp)