Tödliche Amöbe Naegleria fowleri: Erreger fraß sich durch Gehirn! Junge (13) von Killer-Amöbe getötet

An einem warmen Sommertag gibt es nichts schöneres als sich in einem kühlen See zu erfrischen. Das tat auch der 13-JährigeTanner Lake Wall mit seiner Familie. Nach dem Badeausflug der Schock: Der Junge erkrankte schwer und starb nach wenigen Tagen in einem Krankenhaus. Was war geschehen?

Amöbe Naegleria fowleri: Junge stirbt nach Infektion mit Erreger

Mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kam Tanner in eine Klinik, wie Fox News berichtet. Zuerst dachten seine Ärzte er leide an einer Halsentzündung und er wurde in ein Krankenhaus in Gainsville, Florida verlegt. Tanners Vater, Travis Wall, sagte, die Ärzte hätten es ihnen gesagt: “Es tut uns leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber Ihr Sohn hat keine bakterielle Meningitis, er hat die parasitäre Amöbe, und es gibt keine Heilung.” Sein Sohn hatte sich, wie später heraus kam, die Amöbe Naegleria fowleri beim Schwimmen über die Nase eingefangen. Sie fraß sich sprichwörtlich durch seine Hirnhaut. Er fiel wenig später in ein künstliches Koma.

Eltern von Tanner warnen vor der tödlichen Amöbe

Dabei hätten noch mehr Menschen durch die Amöbe sterben können. 50 Personen schwammen in dem Süßwassersee in Florida. Nach Tanners tragischem Tod warnen seine Eltern jetzt vor der Killer-Amöbe und fordern an Seen ein Warnschild aufzubauen, um vor den Gefahren zu warnen. Außerdem müssen ihrer Meinung nach mehr medizinische Fachkräfte über den Erreger informiert werden. 

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Diese Symptome deuten auf eine Infektion mit dem Erreger Naegleria fowleri hin

Dr. Aaron Glatt, der Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Mount Sinai Süd-Nassau in New York, sagte gegenüber Fox News: “Leider gibt es immer so seltene Berichte über diese sehr ernste Infektion, die durch eine freilebende Amöbe verursacht wird, die durch Schwimmen in Süßwassergewässern im Freien erworben wurde. Infiziertes Wasser, das diesen Organismus, Naegleria fowleri, enthält, gelangt in die Nase, und die Amöben wandern ins Gehirn und verursachen eine schwere Infektion”. Die endet in der Regel tödlich, weil Ärzte den Erreger oft erst nach dem Tod entdecken. 

Typische Symptome für eine Amöben-Infektion sind: frontale Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber. Im weiteren Verlauf versteift der Nacken, der Patient halluziniert, bekommt Krampfanfälle und kann ins Koma fallen.

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bos/news.de