Sechs Warnzeichen für Flüssigkeitsmangel

Unser Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser und braucht daher viel Flüssigkeit. Besonders bei Anstrengung, etwa körperlicher Betätigung oder wenn es warm ist, sollte man viel trinken. Doch manchmal vergisst man das einfach. Das sind die sechs häufigsten Anzeichen, dass man zu wenig getrunken hat.

Durst ist ein Alarmsignal

Das deutlichste Warnzeichen für Flüssigkeitsmangel ist Durst. So signalisiert der Körper, dass er dringend Nachschub braucht und ihm Experten zufolge bereits 0,5 Prozent Flüssigkeit fehlen. Grundsätzlich sollte man nicht erst warten, bis sich das Durstgefühl einstellt, sondern über den Tag verteilt immer wieder trinken, damit der Körper ausreichend versorgt ist und leistungsfähig bleibt. Wasser, ungesüßte Tees, aber auch (in Maßen) Apfelsaftschorle sind gute Flüssigkeitslieferanten.

Bei älteren Menschen ist Durst als Warnsignal oft nicht vorhanden. Denn im Alter nimmt das Durstgefühl ab, viele trinken dann zu wenig. Im Alter ist es daher besonders wichtig, an regelmäßiges Trinken zu denken.

Kopfschmerzen als Folge

Trinken wir nicht genug, sendet uns der Körper neben dem Durstgefühl noch weitere unmissverständliche Signale. Wer plötzlich Kopfschmerzen verspürt, sollte nicht sofort zu Schmerzmitteln greifen, sondern langsam ein großes Glas Wasser trinken. In vielen Fällen werden die Kopfschmerzen danach besser. Denn: Trinken wir zu wenig, verdickt sich unser Blut und kann dadurch nicht mehr genügend Sauerstoff ins Gehirn transportieren. Am besten ist es aber, wenn man den Kopfschmerzen vorbeugt – und nicht erst trinkt, wenn der Kopf bereits pocht.

Konzentration schwindet

Rund drei Viertel unseres Gehirns besteht aus Wasser. So ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nicht mehr richtig konzentrieren können, wenn wir zu wenig getrunken haben. Wir werden nervös, die Aufmerksamkeit schwindet und auch Müdigkeit ist eine häufige Begleiterscheinung. Viele klagen zudem über Schwindelgefühle. Regelmäßiges Trinken, eine Handvoll Nüsse, eine Banane oder ein Stück Traubenzucker helfen uns aus dem Tief schnell wieder heraus.

Dunkler Urin durch Flüssigkeitsmangel

Und auch am Urin können wir Flüssigkeitsmangel erkennen. Ist der Urin nicht hellgelb, sondern dunkel gefärbt, steckt nicht gleich eine Erkrankung dahinter. Denn auch wer zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, kann die Verfärbung bei sich beobachten. Der Harn ist dann nicht verdünnt, sondern stark konzentriert – und das erkennen wir an der dunklen Farbe. Zum Arzt sollte man dann gehen, wenn trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr der Urin dunkel gefärbt bleibt.