Ramadan 2021: Infos, Regeln und Ausnahmen im islamischen Fastenmonat

Der Ramadan ist der islamische Fastenmonat. Bild: AdobeStock/ Art Stocker

Jedes Jahr feiern Millionen Muslime weltweit im neunten Monat des islamischen Mondkalenders den Ramadan. In diesem Jahr beginnt der Fastenmonat am 13. April und endet am 12. Mai. Welche Regeln die Gläubigen dabei einhalten müssen, welche Ausnahmen es gibt und wie das Fastenbrechen gefeiert wird, verraten wir Ihnen hier.

Ramadan 2021: Regeln und Bedeutung des Ramadan

Im Fastenmonat Ramadan fasten die Muslime, während die Sonne scheint. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichten die Gläubigen auf Essen, Trinken, Zigaretten und Sex.Nach islamischer Auffassung wurde während dieser Zeit, also dem neunten Monat des islamischen Mondkalenders, der Korandurch Allah an den Propheten Mohammed herabgesandt. Muslime Fasten, um ihren Glauben zu stärken und sich in Selbstdisziplin zu üben. Der Ramadan gehört zu den fünf Säulen des Islam.

Ramadan 2021 während der Corona-Pandemie

Während des Ramadans gelten daher besondere Essenszeiten. Vor dem Sonnenaufgang ist eine leichte Mahlzeit erlaubt. Nach Sonnenuntergang wird eigentlich mit der ganzen Familie und mit Freunden gegessen. Doch durch die Corona-Pandemie ist dies auch 2021 nur bedingt möglich.

Üblicherweise beten die Muslime während des Fastenmonats Ramadan auch gemeinsam in den Moscheen. Durch die Corona-Pandemie ist dies wie bereits letztes Jahr auch 2021 leider nur eingeschränkt möglich.

Gebetszeiten im Fastenmonat Ramadan

Im Fastenmonat gelten die gleichen Gebetszeiten wie auch sonst. Gläubige Muslime beten mindestens fünf Mal am Tag.Die Gebetszeiten für die Pflichtgebete sind Fadschr (Morgendämmerung), Dhuhur (Mittag), Assr (Nachmittag), Maghrib (Sonnenuntergang) und Ischaa (Abend).

Ausnahmen beim Fasten während des Ramadan 2021

Ausgenommen vom Ramadan sind alte und gebrechliche Menschen sowie kleine Kinder. Denn ein guter Gesundheitszustand ist unabdinglich für das Fasten. Mitunter bis zu 16 Stunden ohne Wasser auszukommen ist schließlich kein Zuckerschlecken. Deshalb müssen auch Schwangere, Kranke oder Reisende nicht an dem Fastenmonat teilnehmen. Allerdings gilt für diese Muslime eine sogenannte Nachholpflicht. Sobald es ihnen möglich ist, müssen sie den Ramadan nachholen.

Ende des Fastenmonats Ramadan: Fastenbrechen mit dem Zuckerfest

Das Ende des Ramadans begehen die Muslime traditionell mit dem sogenannten Zuckerfest. Dieses dauert drei Tage und ist nach dem Opfertag der zweithöchste Feiertag für Muslime. Während des Zuckerfestes besuchen die Gläubigen die Moschee sowie ihre Verwandten. Es gibt viel zu essen und für Kinder auch Geschenke.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

fka/loc/news.de