Paul Drux muss operiert werden

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss beim Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin auf Füchse-Profi Paul Drux verzichten. Der 26 Jahre alte Rückraumspieler fällt verletzt aus. Wie der Deutsche Handballbund am Dienstagabend mitteilte, brachte Drux aus dem Bundesligaspiel der Füchse Berlin bei TUSEM Essen einen Außenmeniskusschaden im linken Knie mit. Die Verletzung sei erst während des Vorbereitungslehrgangs aufgefallen. Drux soll bereits an diesem Mittwoch im Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf operiert werden.

„Das tut mir für Paul sehr leid“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason: „Sein Ausfall ist richtig schade für unsere Nationalmannschaft.“ Dass für den Lehrgang 19 Spieler nominiert worden seien, sei „ein bisschen Glück im Unglück“. Er hätte der Mannschaft sehr gern geholfen, kommentierte Drux: „Jetzt bleibt mir nur das Daumendrücken. Nach der OP investiere ich alle Energie, um möglichst bald wieder aufs Spielfeld zurückzukehren.“

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Die deutsche Mannschaft tritt am Freitag in der Max-Schmeling-Halle gegen den WM-Zweiten Schweden an, tags darauf gegen den EM-Vierten Slowenien. Am Sonntag ist Afrikavertreter Algerien der Gegner im Kampf um Olympia. Das Ticket bekommen die ersten beiden Teams in der Gruppe.

Wie lange Drux ausfallen wird, blieb zunächst offen. In einer Mitteilung der Füchse Berlin sagte Trainer Jaron Siewert: „Die Meldung kam auch für uns sehr überraschend. Es ist ein herber Verlust, wenn der Kapitän und ein so wichtiger Spieler ausfällt, auch weil wichtige Spiele in der Liga wie auch im Europapokal anstehen.“ (dpa)