Messer-Attacke in Dresden: Islamistischer Gefährder? Generalbundesanwalt übernimmt nach Todes-Attacke

Messer-Attacke in Dresden: DNA-Spuren an der Tatwaffe führten die Polizei zum Täter (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Elvira

Für zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen endete ein Aufenthalt in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden in einer Tragödie. Ein Kölner (53) und ein Krefelder (55) wurden am ersten Oktober-Wochenende wurden im Herzen der Elbe-Metropole unweit des Neumarktes Opfer einer Messer-Attacke.

Messer-Attacke in Dresden: Mann (55) tot, Begleiter (53) schwer verletzt

Wie die “Bild” schreibt, ging ein Unbekannter in der Rosmaringasse auf das Männer-Duo mit einem Messer los. Während der 53-Jährige aus Köln schwer verletzt in ein Krankenhaus kam, endete die Messer-Attacke für seinen 55-jährigen Begleiter tödlich. Die Polizei sicherte umgehend Spuren am Tatort und stieß dabei auf ein Küchenmesser, das als Tatwaffe identifiziert werden konnte.

DNA-Angleich führt Polizei zum mutmaßlichen Messer-Mörder von Dresden

An dem Messer konnten DNA-Spuren gesichert werden, die nicht von den Opfern stammten. Ein DNA-Abgleich führte die Ermittler schließlich zum mutmaßlichen Messer-Angreifer. Der 20 Jahre alte Mann, der als gebürtiger Syrer seit 2015 in Deutschland geduldet sei, war “bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten”, bestätigte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt der “Bild”.

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Fahndungserfolg! Polizei nimmt Tatverdächtigen (20) fest

Seit der tödlichen Messer-Attacke fahndete die Dresdner Polizei nach dem mutmaßlichen Täter – jetzt gelang den Beamten der Zugriff. Der 20-jährige Tatverdächtige konnte der “Bild” zufolge bei einer Straßenkontrolle identifiziert und festgenommen werden.

Gegen den Mann sei bereits Haftbefehl beantragt worden. Das Motiv der Bluttat, bei der der Dresdner Tourist aus Krefeld sein Leben verlor, ist noch nicht geklärt. Als die beiden Opfer angegriffen wurden, seien keine Gegenstände gestohlen worden, Raubmord sei damit auszuschließen.

Laut Medienberichten: Täter islamistischer Gefährder

Nach der Festnahme eines syrischen Tatverdächtigen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu der Messerattacke auf zwei Touristen in Dresden übernommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat am 4. Oktober, die einer der angegriffenen Männer nicht überlebte, einen radikal-islamistischen Hintergrund hatte, wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Karlsruhe sagte.

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loc/news.de/dpa