Karl Lauterbach in Corona-News: SPD-Gesundheitsexperte warnt! Covid-19 kann impotent machen

“Es betrifft doch nur die Alten und Vorerkrankten.” Diese zynische Behauptung hörte man in den letzten Monaten nicht nur von Normalbürgern, sondern auch von Politikern und Medizinern. Abgesehen davon, dass zu diesen “Alten und Vorerkrankten” circa 27 Millionen Deutsche gehören, stimmt der Spruch nicht so ganz. Denn wer glaubt, Corona berge für ihn keinerlei Gefahr, der hat die Rechnung ohne die Langzeitschäden gemacht, die Covid-19 auch bei milden Verläufen haben kann. Einer, der von Anfang an unermüdlich vor den Langzeitfolgen des Coronavirus warnt, ist Epidemiologe und Gesundheitsexperte Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach. Auf Twitter macht der SPD-Politiker auf Impotenz als mögliche Folge der Corona-Infektion aufmerksam.

Karl Lauterbach warnt vor Impotenz als Folge von Coronavirus-Infektion

Der mahnende Karl Lauterbach ist Verharmlosern der Corona-Pandemie bereits von Anfang an ein Dorn im Auge. Der Harvard-Professor wird nicht müde, vor Langzeitschäden von Covid-19 zu warnen und Vorschläge zur sinnvollen Eindämmung der Pandemie zu machen. Sein neuester Tweet auf dem Kurznachrichtendienst Twitter dürfte vor allem die Herren der Schöpfung hellhörig werden lassen.

“Eine weitere Komplikation von Covid dürften Potenzprobleme sein”, schreibt Karl Lauterbach auf Twitter und begründet: “weil die Infektion die Endothelfunktion dauerhaft beschädigen kann. Aus rein physiologischer Sicht wäre das Gegenteil die Überraschung. Das ist auch für junge Menschen nicht unerheblich.” Nach “Hoden-Covid”macht nun “Pimmel-Corona” den männlichen Twitter-Nutzern zu schaffen.

Corona-Studie zu Folgen von Covid-19 auf männliche Potenz

Demnach geht Karl Lauterbach also relativ sicher von Impotenz als möglicher Folge von Corona aus. Wie immer basiert der Tweet des Epidemiologen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen – Karl Lauterbach verbringt einen großen Teil seiner Freizeit damit, Studien zu lesen, wie er im Jahresrückblick von Markus Lanz erzählte. Lauterbach fügt seinem Tweet den Link einer Studie an, die im renommierten Wissenschaftsjournal “Nature” veröffentlicht wurde. Die Studie trägt die Überschrift “Addressing male sexual and reproductive health in the wake of COVID-19 outbreak” und schildert die Erkenntnisse, welchen Einfluss Covid-19 auf die männliche Sexualität hat.

Covid-19 als Gefäß- und Multiorganerkrankung betrifft auch männliche Potenz

Dass Covid-19 eine Multiorganerkrankung ist, ist bereits länger bekannt. Auch die zum Teil katastrophalen Folgen der Corona-Erkrankung auf die Gefäße besorgt Mediziner schon seit geraumer Zeit. Für Wissenschaftler ist es also keine Überraschung, dass sich das Virus auch negativ auf die Endothelzellen, die Blutgefäße auskleiden, auswirken. Und damit auch auf die männliche Potenz.

Twitter-Nutzer hoffen auf Umdenken durch “Schwellkörper-Covid” und “Pimmel-Corona”

Karl Lauterbachs Tweet wird von seinen Followern rege geteilt und kommentiert. “Das dürfte für die feierwütige Jugend doch endlich mal ein ziehendes Argument sein… Ich gehe sogar noch weiter, dass dürfte auch für höhere Altersklassen nicht unerheblich sein”, scherzt eine Userin.

Dieser Nutzer meint: “Der Niedergang der FDP und AfD ist besiegelt. Der evolutionäre Druck auf Coronaverharmloser und -leugner steigt.” FDP und AfD gelten für Twitter-Usern als die schlimmsten Verharmloser der Corona-Pandemie.

“Endlich, der #GameChanger!”, frohlockt ein weiterer User und fügt an: “JETZT wird die Politik umgehend und entschlossen handeln! Denn #SchwellkörperCovid oder #PimmelCorona, das werden auch die härtesten Durchseuchungsfans nicht riskieren wollen…”

Wir können es nur hoffen.

[embedded content]

Schon gelesen? Neuinfektionen steigen wieder! Kanzleramt fordert harte Maßnahmen

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sig/fka/news.de