Horror-Verbrechen: Von Stiefmutter vergiftet! Junge lag leblos in Vorratsbehälter

Der elf Jahre alte Roman Lopez wurde leblos in einer Vorratsbox gefunden. Bild: Adobe Stock/Hortigüela

Wie kann man einem Kind nur so etwas antun? Anfang 2020 wurde der als vermisste gemeldete elf Jahre alte Roman Lopez tot in seinem Haus in Placerville, Kalifornien, gefunden. Jetzt, mehr als ein Jahr nach seinem tragischen Tod, wurden seine Eltern verhaftet.

Roman Lopez tot in Vorratsbehälter gefunden – Polizei verhaftet Eltern des Jungen

Roman Lopez hatte noch sein ganzes Leben vor sich, als er am 11. Januar 2020 spurlos verschwand. Nur wenige Stunden nachdem ihn seine Eltern als vermisst gemeldet hatten, fand die Polizei den leblosen Körper des Jungen in einem Vorratsbehälter im Haus der Familie. Zu diesem Zeitpunkt gab die Polizei keine näheren Details zum Tod des Jungen bekannt. Eine von der Polizei angeordnete Autopsie ergab jedoch, dass der Junge zum Zeitpunkt seines Todes stark unterernährt und dehydriert gewesen sei. Am Mittwochabend wurden die Eltern des Jungen, der 36-jährige Jordan Piper und die 38-jährige Lindsay Piper, festgenommen. Joe Wren, Polizeichef von Placerville, sagte, sie würden unter anderem wegen Kindesmissbrauchs, Vergiftung und Folter angeklagt.

Stiefmutter soll Jungen vergiftet haben! Angeklagte bestreiten Vorwürfe der Polizei

Wie unter anderem die britische “The Sun” berichtet, steht die Stiefmutter unter Verdacht, das Trinkwasser des 11-Jährigen vergiftet zu haben. Berichten zufolge war Romans Familie im Dezember 2019 von Michigan in das Haus in der Coloma Street in Placerville gezogen. Roman war eines von insgesamt acht Kindern, die die Familie mitbrachte. Die beiden Angeklagten bestreiten die Tat begangen zu haben. Romans Vater Jordan Piper behauptete zuletzt: “Wir haben keine Ahnung, was passiert ist, wo sie ihn gefunden haben, was im Autopsiebericht steht […]”. Auch über mögliche Verdächtige habe man ihn nicht aufgeklärt, so der Angeklagte.

Roman Lopez soll “schreckliches Leben” gehabt haben

Die Polizei selbst wollte bei einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen keine weiteren Einzelheiten zum Fall bekannt geben. Eine dem Fall nahestehende Quelle erklärte gegenüber “sacbee.com“: “Er (Roman) hatte ein schreckliches Leben für die Zeit, in der er dort war.” Weiter fügte die Quelle hinzu, dass die tatsächliche Todesursache des Jungen möglicherweise nie bestimmt werden könne.

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sba/news.de