Horror-Unfall in Bargoed, Wales: Böser Scherz! Junge Frau fällt von Auto und erleidet Fehlgeburt

Für Megan Meredith endete ein böser Scherz, den ihr ihre Freundin Keeley Harrison spielte, tragisch. Die junge Frau verletzte sich nach einer rasanten Autofahrt schwer, als sie vom Auto fiel. Im Krankenhaus dann der Schock: Sie erlitt eine Fehlgeburt.

Freundinnen spielen schwangere Frau einen gefährlichen Streich

Wie “Metro.co.uk” berichtet, ereignete sich der Unfall am 22. März 2019 in Bargoed, Wales. Megan fuhr mit ihrer Freundin Keeley Harrison und zwei weiteren Freunden in ihrem Ford Ka durch die Stadt. Dann hielt sie kurz an, um den Müll wegzuschmeißen. Währenddessen kletterte Keeley auf den Fahrersitz und verriegelte die Autotüren und fuhr los. Die Freundinnen auf der Rückbank stachelten Keeley noch an.

Meredith konnte es nicht fassen und lief dem Auto hinterher. Sie schaffte es noch auf die Motorhaube zu klettern. Sie hielt sich mit letzter Kraft an den Scheibenwischern ihres Autos fest, aber als das Auto durch die Upper High Street raste, verlor sie den Halt. Ihre Beine gerieten unter das Auto und sie fiel herunter. Als sie später aufstehen wollte, spürte sie einen starken Schmerz in den Beinen und konnte partout nicht aufstehen. Ihre Freundinnen spielten den Unfall herunter und sagten zu ihr, dass sie sich bloß den Knöchel verdreht hat.

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Meredith erlitt nach dem Unfall eine Fehlgeburt

Die verletzte Megan kam sofort in das Prince Charles Hospital in Merthyr Tydfil. Dort stellten die Ärzte fest, dass sie ihr Baby verloren hat. Für die Frau ein Schock, denn sie wusste gar nichts von ihrer Schwangerschaft. In einer fünfstündigen Operation wurde ihr gebrochener Knöchel, Oberschenkel und ihr zertrümmertes rechtes Schienbein gerichtet. Die Ärzte teilten ihr mit, dass ihr Bein aber nie wieder ganz heilen wird. 

Meredith hat nach dem tragischen Streich Angst um ihre Zukunft

Der Scherz hat sie “am Boden zerstört”, heißt es in einem Gerichtsdokument. Sie fügte hinzu: “Dieser Vorfall hat mein Leben ruiniert, und ich mache mir Sorgen um die Zukunft, meine Beinfunktion und meinen Arbeitsplatz. Ich bin nicht mehr die Person, die ich vorher war, und ich glaube nicht, dass ich jemals wieder dieselbe Person sein werde. Ich muss nun für den Rest meines Lebens mit diesen Verletzungen leben.”

Vor Gericht beteuerte Keeley, dass sie ihre Tat bereut. Richter Jeremy Jenkins sagte, dass nur eine Freiheitsstrafe gerechtfertigt sei, aber er sei bereit, die Strafe auszusetzen. Er sagte: “Ihren Freund zu verletzen, war das Letzte, woran Sie dachten, daran habe ich keinen Zweifel, aber Sie haben zugegeben, wie gefährlich und töricht Ihr Handeln war.” Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben.

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bos/sig/news.de