Februar-Wetter aktuell: Höchste Alarmstufe! HIER droht heute Schnee-Chaos

Der Winter hat Deutschland an diesem Wochenende fest im Griff.Durch den Polarwirbel-Split befinden sich den Wetter-Experten zufolge arktische Luftmassen auf dem Weg nach Europa. Bereits am Samstag soll der Kaltluftpool den Norden Deutschlands erreichen und die Republik deutlich abkühlen.

Schneewalze droht! Bis zu 60 Zentimeter Neuschnee erwartet

Laut “The Weather Channel”-Meteorologe Jan Schenk könne es zu extremen Schneefällen mit Neuschnee von bis zu 60 Zentimeter kommen. Wie weit die Polarluft nach Süden vorstößt oder ob sie sich nur im Norden festsetzt, können die Wettermodelle derzeit noch nicht sicher sagen.”Es ist nicht ausgeschlossen, dass Norddeutschland den heftigsten Wintereinbruch seit der Schneekatastrophe von 1978/79 erlebt”, so Meteorologe Jan Schenk.

Unwetter in Deutschland – Wetter aktuell im Februar 2021

+++ Höchste Alarmstufe! In diesen Bundesländern warnt der DWD vor extremen Unwettern +++

Der Deutsche Wetterdienst hat für Samstagabend eine Unwetterwarnung für gleich mehrere Regionen Deutschlands ausgegeben. Ab dem Abend warnt der DWD in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen vor starkem Schneefall mit zum Teil extremen Schneeverwehungen (Unwetter). Auch warnen die Wetter-Experten vor Glatteis in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen und Bayern. Am Alpenrand drohen zudem schwere Sturmböen.

+++ Ab 20 Uhr: Blitzeis-Gefahr! +++

Achtung Blitzeis von Samstagabend, 20 Uhr, bis Sonntagmittag. Vom Rheinland bis nach Sachsen kann es spiegelglatt werden. Der Schneefall hält bis Montag an. Die Unwetter beginnen um 20 Uhr am Samstag.

+++ Vorsicht, Glatteis! Glatte Straßen bei Weimar in Thüringen +++

Es wird ein ungemütliches Wochenende. Am Samstag traf das Schnee-Chaos bereits die Autobahn A4 bei Weimar. Wegen heftiger Schneefälle ist der Winterdienst aktuell im Dauereinsatz. Vorsicht sei daher aktuell auf den Nebenstraßen geboten, die mit reichlich Schnee bedeckt sind. Eisregen, der am Nachmittag aufkam, sorgt nun für glatte Straßen.

+++ Winter-Hammer: Höchste Unwetter-Warnstufe für Teile Westfalens +++

Der Deutsche Wetterdienst hat wegen des erwarteten heftigen Wintereinbruchs die höchste Unwetterwarnstufe für Teile Westfalens ausgegeben. Räumdienste und Einsatzkräfte bereiteten sich am Samstag auf einen der größten Einsätze seit Jahren vor.

+++ Sahara-Staub färbt Himmel in Teilen Bayerns gelb-rötlich +++

Staub aus der Sahara hat in Teilen Bayerns den Himmel in ein trübes Licht getaucht. “Wenn man in München rausschaut zum Beispiel, sieht es leicht gelb-rötlich aus”, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag. Grund sei ein Tiefdruckgebiet über Südwesteuropa: Die entstandenen Winde transportieren Staub aus der Wüste über das Mittelmeer direkt nach Deutschland. Bayern ist dem Sprecher zufolge besonders von den Auswirkungen betroffen.

+++ Deutsche Bahn stellt Fernverkehr in großen Teilen des Nordens ein +++

Laut Mitteilung der Deutschen Bahn wurden am Samstag und Sonntag alle Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Lübeck sowie zwischen Hamburg und Westerland gestrichen. Ebenfalls von den Anpassungen betroffen ist die Verbindung zwischen Hamburg und Rostock/Stralsund/Binz. Hier werde der Fahrplan am Wochenende stark ausgedünnt. Auch im Regionalverkehr etwa in Nordrhein-Westfalen ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Deutschland stehen ungewöhnliche Wetter-Extreme bevor. Während im Norden kalte Unwetter wüten, soll es im Süden frühlingshaften Föhn geben. Zwischen Nord- und Süddeutschland erwarten Experten damit ein Temperaturgefälle von rund 20 Grad.Straßen und Schienenwege könnten durch extreme Schneeverwehungen unpassierbar werden. Es bestehe die Gefahr von Schneebruch. “Fahren Sie nur mit Winterausrüstung und vermeiden Sie grundsätzlich Autofahrten!”, hieß es in der Warnmeldung des DWD.

+++ Wetterdienst warnt vor extremem Schneefall und Verwehungen +++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor extremem Schneefall und Schneeverwehungen in Teilen Deutschlands an diesem Wochenende bis in die Nacht zum Montag gewarnt. Vor allem in der nördlichen Mitte Deutschlands sei von Samstagabend bis in die Nacht zum Montag mit 15 bis 40 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen bis über einen Meter zu rechnen, gab der DWD am Samstag in einer amtlichen Gefahrenmitteilung bekannt. Straßen und Schienenwege könnten durch extreme Schneeverwehungen unpassierbar werden. Es bestehe die Gefahr von Schneebruch. “Fahren Sie nur mit Winterausrüstung und vermeiden Sie grundsätzlich Autofahrten!”, hieß es in der Warnmeldung.

+++ Warten auf das Unwetter – Prognosen für NRW weiter schwierig +++

Vor dem erwarteten heftigen Wintereinbruch in Teilen Deutschlands ist weiter unklar, wo genau in Nordrhein-Westfalen das Unwetter die Menschen treffen wird. Noch ließen die Wettermodelle keine sichere Prognose zu, sagte Meteorologin Ulrike Zenkner vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Samstagmorgen. Voraussichtlich werde man gegen Samstagmittag genauer sagen können, wo es heftig schneien werde. Am Nachmittag werde dann klar sein, in welchen Teilen des Landes gefrierender Regen für gefährlich glatte Straßen sorgen könnte.

Sicher ist, dass es in NRW vor allem den Norden des Landes treffen wird. Bereits am Freitag hatte der Deutsche Wetterdienst gewarnt, dass am Wochenende mit massiven Behinderungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rechnen sei. Losgehen soll es am Samstagabend. Innerhalb von zwölf Stunden müsse mit 15 bis 25 Zentimeter Neuschnee gerechnet werden. Auch 40 Zentimeter seien nicht ausgeschlossen. Bei starkem bis stürmischem Ostwind seien zusätzlich starke, teils auch extreme Schneeverwehungen zu erwarten. Die Bahn und die Autobahnmeistereien haben sich auf zahlreiche Einsätze vorbereitet.

+++Wegen Kälteeinbruch: Berlins größtes Obdachlosencamp wird geräumt +++

Angesichts des erwarteten Kälteeinbruchs soll Berlins größtes Obdachlosencamp – an der Rummelsburger Bucht – in der Nacht auf Freitag aufgelöst werden. “Wegen des Wetters mit Kälte, Schnee und Feuchtigkeit ist die Lage sehr bedrohlich, wir können nicht mehr gewährleisten, dass Leib und Leben für die Menschen hier gesichert sind”, sagte Kevin Hönicke (SPD), stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg, der Deutschen Presse-Agentur am späten Abend an der Rummelsburger Bucht. In Zusammenarbeit mit dem Senat sei eine Unterkunft für 100 Menschen gefunden worden – eine Traglufthalle, die schon oft für Obdachlose genutzt worden sei.

Auf der Brache an der Spree-Bucht leben die Menschen in Zelten und anderen Unterkünften. Bei der Obdachlosenzählung in Berlin vor einem Jahr war es der Ort mit den meisten Obdachlosen: 81. Dahinter folgte die Gegend am Bahnhof Zoo mit 71 im Freien lebenden Menschen. Am Donnerstag seien an der Rummelsburger Bucht 40 bis 50 Zelte gezählt worden, sagte Hönicke. Das Areal ist Bauland. Dort sollen Wohnungen und die Touristen-Attraktion “Coral World” entstehen.

Laut Deutschem Wetterdienst sollen die Temperaturen am Wochenende in der Hauptstadt tagsüber auf bis zu minus acht Grad sinken, die Nächte sollen noch kälter werden. Berlin stellt deshalb mehrere zusätzliche Plätze im Warmen für Obdachlose bereit; etwa in Hostels und auf dem Gelände der früheren Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik.

+++Netzbetreiber bereiten sich wegen Schneesturm auf Störungen vor +++

Angesichts der vorhergesagten Unwetter mit Schnee, Sturm und Eisregen stellen sich Netzbetreiber auf mögliche Störungen ein. “Mit Blick auf die nächsten Tage halten wir eine erhöhte Alarmbereitschaft und vielfältige Leitungsreserven vor und stehen dazu auch mit anderen Netzbetreibern im Austausch”, teilte der Sprecher von Tennet, Mathias Fischer, auf Anfrage mit. Sollten Leitungen beschädigt werden, könne Tennet den Schaden durch Sicherheitsreserven über andere Leitungen ausgleichen. Auch ein kurzfristiges Hochfahren zusätzlicher Kraftwerke sei möglich. Das Unternehmen betreibt von Schleswig-Holstein bis Bayern das längste Höchstspannungsnetz in Deutschland.

Bei früheren Sturmereignissen habe man Erfahrungen gesammelt, die in Netz-Instandhaltungsprogramme eingearbeitet wurden – so sei zum Beispiel die Standsicherheit von Strommasten erhöht worden, sagte Fischer.

Der Netzbetreiber Avacon, dessen Hochspannungsnetz von der Nordsee bis an den Main reicht, hat mehrere hundert Techniker und Monteure in Bereitschaft gerufen. “Die sind als potenzielle Verstärker verfügbar”, sagte Unternehmenssprecher Ralph Montag. Auch Dienstleister und Tiefbauunternehmen seien mit Blick auf mögliche Störungen vorsorglich alarmiert worden.

Sorge bereitet Avacon, dass sowohl größere Schneemengen als auch Eisregen parallel die Netze belasten könnten. “Vor allem die Metallleitungen sind eine Angriffsfläche”, erklärte Montag. Wenn sich bis zu 30 Zentimeter dicke Eispanzer auf den Stromleitungen festsetzten, könnten die Leitungen abreißen. Eine weitere Gefahr gehe von schwerem, nassen Schnee aus, sagte der Sprecher. Unter der Schneelast zusammenbrechende Bäume könnten dann etwa auf Leitungen fallen und für Kurzschlüsse sorgen.

+++ Deutsche Bahn in Alarm-Bereitschaft!DB bereitet sich auf Schnee-Wochenende vor +++

Wegen des angekündigten Schneefalls am Wochenende kann es zu Ausfällen und Verspätungen im Zugverkehr besonders im Norden Deutschlands kommen. Das teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit. Kunden können ihre bereits gebuchten Tickets im Fernverkehr kostenlos stornieren oder in der kommenden Woche nutzen.

Die Bahn bereitet sich eigenen Angaben zufolge darauf vor, schnell reagieren zu können. Schneeräumtrupps stehen demnach für Bahnhöfe bereit, mit schweren Räumfahrzeugen könnten Schienen von Eis und Schnee befreit werden. Die Bahn verwies zudem auf Weichenheizungen, die ein Einfrieren der beweglichen Teile verhindern können.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet ein Wochenende der Wetter-Extreme. Die Meteorologen prognostizierten am Freitag eine sehr seltene Grenzwetterlage: Im Norden Deutschlands könne es zu Schneestürmen und Dauerfrost kommen, während es im Süden frühlingshaft warm werden könne. Über Niedersachsen könne es ein “extremes Unwetter” geben, hieß es. Der DWD rechnet mit “erheblichen Verkehrsbehinderungen” durch den unwetterartigen Eisregen und Schäden an der Natur durch Eisbruch.

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fka/news.de