Das machen wir bei Gesichtsmasken aus Stoff oft falsch

Viele nähen sich ihre Gesichtsmaske in der Corona-Pandemie selbst. Diese Behelfe aus Stoff können jedoch schnell das eigene Infektionsrisiko erhöhen.

Eine Schutzmaske dient dazu, das Infektionsrisiko für Mitmenschen zu reduzieren. Denn beim Sprechen oder auch beim Husten und Niesen kann es leicht zur Tröpfcheninfektion mit dem Coronavirus kommen. Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie die Maske regelmäßig austauschen. Denn ist der Stoff durchfeuchtet, bietet er keinen ausreichenden Schutz mehr. Die allgemeinen Empfehlungen lauten, den Schutz mindestens zwei- bis dreimal täglich auszutauschen – spätestens jedoch, wenn er durchfeuchtet ist.

Bloßes Trocknen reicht nicht aus

Nach dem Tragen reicht es jedoch nicht aus, die Mundbedeckung zum Trocken aufzuhängen. Das Coronavirus wird hierdurch nicht abgetötet. Laut Experten kann es sich auf bestimmten Oberflächen bis zu 72 Stunden halten.

Desinfektionsmittel nicht nötig

Um das Infektionsrisiko für sich und andere zu minimieren sollten Sie Ihre Mund-Nasen-Maske aus Stoff regelmäßig desinfizieren. Hierfür benötigen Sie keine Desinfektionsmittel oder spezielle Reiniger. Denn auch in der Waschmaschine oder im Backofen können Sie die schädlichen Viren abtöten.

Gesichtsmasken aus Stoff waschen

Um Coronaviren von der selbst genähten Behelfsmaske aus Stoff zu entfernen, sollten die Masken bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Verwenden Sie hierfür ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel. Die darin enthaltenen Wirkstoffe töten die Viren ebenfalls ab. Am besten ist es zudem, die selbst genähten Behelfsmasken separat zu waschen und das Spar- beziehungsweise Eco-Programm der Maschine auszuschalten. Denn hierbei werden selten Waschtemperaturen über 60 Grad erreicht, erklärt das Forum Waschen.