Bleiben Wolfsburg und Leverkusen ungeschlagen?

Wer wartet schon lange auf einen Sieg?

Schalke 04, klar, aber das Thema lassen wir diesmal weg. Es soll um Eintracht Frankfurt gehen. Die Eintracht ist seit fünf Spielen unbesiegt, das klingt gut. Aber alle endeten unentschieden, das klingt nicht mehr ganz so gut. Und die Eintracht ist eben auf der anderen Seite seit sieben Versuchen ohne Sieg, das klingt gar nicht mehr gut. Den nächsten Anlauf gibt es am Freitag ab 20.30 Uhr beim VfL Wolfsburg – einem von zwei in dieser Saison ungeschlagenen Teams.

Wer verliert einfach nicht mehr?

Die andere ungeschlagene Mannschaft neben Wolfsburg ist der Tabellenzweite Bayer Leverkusen. Um nicht immer nur über saisonübergreifende Negativserien zu sprechen, womit wir doch wieder kurz Schalke 04 streifen, hier eine Positivserie: Leverkusen ist elf – oder auch 10 (in dieser Saison) +1 (in der vergangenen Saison) – Spiele hintereinander in der Liga unbesiegt. So lange wie sonst niemand. Die letzte Niederlage gab es am 20. Juni mit 0:2 bei Hertha BSC. Ob die Serie hält, wird die letzte offene Frage des anstehenden Spieltags sein. Die Antwort gibt es am Sonntag ab 18 Uhr bei der TSG Hoffenheim.

Wer kann nach ganz oben klettern?

Leverkusen liegt zwar nur einen Punkt hinter dem FC Bayern. Doch dieser spielt bereits am Samstagabend um 18.30 Uhr beim 1. FC Union. Ohne Schützenhilfe aus Köpenick kann das also für Leverkusen nichts werden mit der Tabellenführung. Auf den eigenen Fußballschuhen hat es dagegen RB Leipzig: Zumindest für ein paar Stunden würde Leipzig im Falle eines Sieges gegen Werder Bremen (Samstag 15.30 Uhr) auf jeden Fall auf Platz eins hüpfen.

Zumindest für ein paar Stunden könnte Leipzig im Falle eines Sieges gegen Werder Bremen (Samstag 15.30 Uhr) auf Platz eins hüpfen.Foto: Odd Andersen/AFP

Wer wehrt sich gegen Kritik?

Der FC Bayern, in Person von Präsident Herbert Hainer (Bild). Während die Münchner in der Bundesliga stets wie geplant antreten, ist kürzlich ihr Pokalspiel gegen Kiel von kurz vor Weihnachten auf Mitte Januar verlegt worden. Das sorgte bei einigen Ligakonkurrenten für Ärger. „Es gibt keine Lex Bayern. Wir haben eine höhere Belastung in der Bundesliga als jeder andere Verein. Das steht außer Frage, denn wir haben viel mehr Spiele durch all die Wettbewerbe, in denen wir vertreten sind“, sagte Hainer bei „sport1.de“.

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Und sonst?

Gab es unter der Woche eine Auszeichnung für Erling Haaland. Der 20 Jahre alte Stürmer von Borussia Dortmund bekam den mit umgerechnet 4700 Euro dotierten Bragd-Preis seiner Heimatprovinz Rogaland, im Südwesten Norwegens gelegen, zugesprochen. Damit werden Personen ausgezeichnet, die Rogaland positiv vertreten haben. „Du hast eine abenteuerliche Reise und Entwicklung gehabt, aus Byrne zum Großverein in Deutschland. Wir sind unglaublich stolz, dass du aus Rogaland kommst“, sagte die politische Vorsitzende der Provinz, Marianne Chesak, in einer Videokonferenz. Torjäger Erling Haaland antwortete mit „tusen takk“, also ins Deutsche übersetzt mit „1000 Dank“. Derzeit befindet er sich übrigens weder im Süden Norwegens, noch im Westen Deutschlands beim BVB – sondern in Katar. Zur Reha wegen seines Muskelfaserrisses.