Annika Martin verschwunden: Sie soll ihr Baby getötet haben! Polizei sucht Mutter (43) aus Sachsen-Anhalt

Annika Martin aus Wefensleben wird von der Polizei gesucht. Bild: LKA Sachsen-Anhalt

Es sind schreckliche Vorwürfe, denen die Polizei in Sachsen-Anhalt aktuell nachgeht und über die sie jetzt in einer Öffentlichkeitsfahndung informiert. Hat die 43-jährige Annika Martin aus Wefensleben ihr schwer krankes Kind (14 Monate) sterben lassen, anstatt Hilfe zu holen?

Laut Polizei-Mitteilung ist die Frau mit drei weiteren Kindern (3 Jahre, 6 Jahre, 7 Jahre) auf der Flucht. Darin heißt es weiter: “Nachdem in den Mittagsstunden des 3. September 2020 in Wefensleben durch den Rettungsdienst nur noch der Tod bei einem 14-Monate alten Kind festgestellt werden konnte, hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.”

Annika Martin wegen Verdachts des Totschlags von Polizei gesucht

“Die durchgeführte rechtsmedizinische Untersuchung zur Todesursache hat ergeben, dass das Kind an einer schweren Krankheit verstorben ist.”, heißt es darin weiter. Das 14 Monate alte Kind war laut der Beamten an einem “entzündlichen Prozess” gestorben. Nun hat das Amtsgericht Magdeburg in Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Tod eines Kleinkindes gegen die 43-jährige Mutter einen Haftbefehl wegen Totschlag erlassen, da der Verdacht besteht, dass bei pflichtgemäßem Handeln der Eltern das Kind hätte vor dem Tod bewahrt werden können.

Hat sie ihren Sohn sterben lassen? Mutter mit drei Kindern auf der Flucht

Der Vater befindet sich laut Polizei bereits seit dem 30. September 2020 in Untersuchungshaft. Annika Martin ist allerdings seit dem 3. September 2020 verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich “mit hoher Wahrscheinlichkeit in Begleitung ihrer drei weiteren Kinder befindet. “”Wir können nicht ausschließen, dass Gefahr für Leib und Leben für die anderen Kinder besteht.”, zitiert RTL eine zuständige Polizeisprecherin.

Personen, die Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort der Gesuchten machen können, werden gebeten sich an die Kriminalpolizei in Magdeburg unter der Telefonnummer 0391 546 5196 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Arven Martin befindet sich vermutlich bei seiner Mutter. Bild: LKA Sachsen-Anhalt

Jordin Martin befindet sich vermutlich bei seiner Mutter. Bild: LKA Sachsen-Anhalt

Lentis Martin befindet sich vermutlich bei seiner Mutter. Bild: LKA Sachsen-Anhalt

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rut/news.de