Alba Berlin gewinnt souverän gegen Bayreuth

Die ersten Minuten im Spiel gegen Bayreuth am Freitagabend gaben aus Sicht von Alba Berlin nicht gerade Anlass zu Optimismus. Schon beim ersten Angriff konnten die Gastgeber den Ball in drei Anläufen nicht im Korb unterbringen, danach wurde es mit zwei Turnover und einem weiteren Fehlwurf auch nicht besser. Erst nach fast drei Minuten gelang Maodo Lo der erste Berliner Treffer – es war wie eine Initialzündung. In den folgenden 37 Minuten hatte Alba das Geschehen sicher im Griff und gewann 80:68 (21:20, 26:18, 21:14, 12:16).

Es war der elfte Sieg in der Basketball-Bundesliga in Folge. Beste Werfer waren Lo (23 Punkte), Simone Fontecchio (11).

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Trainer Aito Garcia Reneses musste weiter auf die verletzten Spielmacher Peyton Siva sowie Jayson Granger und Kapitän Niels Giffey verzichten. Das war dem Team aber nur vereinzelt anzumerken, denn in dieser Phase ohne strapaziöse Euroleague-Reisen ist das Energielevel deutlich höher als vor einigen Wochen. Das war schon am Dienstag beim klaren Sieg im Verfolgerduell gegen Crailsheim zu sehen.

Nach dem schwachen Start fand Alba von Minute zu Minute besser in den Rhythmus und erspielte sich ab dem zweiten Viertel einen beruhigenden Vorsprung. In die Pause ging es mit 47:38 und danach wurde es schnell richtig deutlich. Ein 10:0-Lauf Mitte des dritten Viertels entschied das Spiel frühzeitig und auch wenn Bayreuth nie aufgab, konnte Reneses die Kräfte seiner Spieler noch besser einteilen. Am Sonntag wartet in Bamberg schließlich schon das nächste Bundesliga-Spiel auf die Berliner.