Alba Berlin geht auf dem Zahnfleisch

Irgendwann geht auch den Basketballern von Alba Berlin die Kraft aus. Der Auftritt bei Zalgiris Kaunas am Dienstagabend war das dritte Spiel in fünf Tagen, das 13. im März – und dieser irrsinnige Rhythmus verfolgt Alba nun schon seit November. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht mehr die nötige Energie, um unseren Stil zu spielen. Außerdem fehlt uns das Training“, sagte Albas Sportdirektor Himar Ojeda nach der 86:96-Niederlage im letzten Euroleague-Auswärtsspiel der Saison.

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Nach einer starken ersten Hälfte brachen die Berliner im dritten Viertel ein. Dass Alba keine Chance mehr auf den Einzug in die Euroleague-Play-offs hat, sah Ojeda aber nicht als Grund: „Für uns ging es in der Euroleague von Anfang an nicht primär darum, ob wir gewinnen. Es geht darum, jedes Spiel so gut wie möglich zu spielen.“ Das gilt nun auch für die letzten beiden Spiele der Euroleague-Saison. Am Freitag (19 Uhr/Magentasport) empfangen die Berliner Valencia, bevor es am 8. April gegen Belgrad geht. (dpa/Tsp)